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Känguru-Nachwuchs lässt sich nach Monaten sehen

Ein Känguru-Baby steckt den Kopf aus dem Beutel der Mutter. Foto: Stefan Sauer/Archiv Ein Känguru-Baby steckt den Kopf aus dem Beutel der Mutter.
Frankfurt/Main. 

Knopfaugen voller Neugier und rosige Schnauze: Rund ein halbes Jahr nach seiner Geburt zeigt sich der Nachwuchs der Baumkängurus im Frankfurter Zoo den Besuchern. Das Mitte Mai geborene und noch namenlose Jungtier schaut mittlerweile häufig aus Mutters Beutel hervor und erkundet seine Umgebung, berichtete Zoodirektor Manfred Niekisch am Dienstag. Die fünf Jahre alte Mutter Jaya May kümmere sich hervorragend um ihr Junges.

„Wir hoffen, dass dieses Mal alles gut geht”, sagte Niekisch. Denn ein im vergangenen Jahr geborenes Jungtier starb, kurz nachdem es Jaya Mays Beutel verlassen hatte. „Das war angesichts der großen Seltenheit der Tiere ein großer Verlust”, betonte Niekisch.

Die Goodfellow-Baumkängurus, deren Heimat die Baumwipfel in den Regenwäldern Papua-Neuguineas sind, gelten als gefährdete Art. Derzeit ist Frankfurt der einzige Zoo in Deutschland, dem die Zucht der Tiere gelingt. So ist gerade ein Duisburger Känguruweibchen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms im Frankfurter Zoo zu Gast, wo der zehnjährige Samarai für Nachwuchs sorgen soll. Er ist auch der Vater des Jungtieres von Jaya May.

(dpa)
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