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Kommunen: Erschließung von Flächen für Wohnungsbau

Eingerüstete Wohnhäuser in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv Eingerüstete Wohnhäuser in Frankfurt am Main.
Wiesbaden. 

Hessens Kommunen arbeiten an der Erschließung von brachliegenden Flächen für den Wohnungsbau. Bei der Bauland-Tochter der Nassauischen Heimstätte habe es innerhalb eines Jahres Aufträge für 18 Flächen mit einer Größe von insgesamt rund 160 Hektar und einem Potenzial für etwa 6250 neue Wohnungen gegeben, sagte ein Sprecher der landeseigenen Gesellschaft der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Vier Machbarkeitsstudien seien bereits fertiggestellt worden, zehn weitere würden noch bearbeitet.

Die meisten Anfragen auf Unterstützung bei der Baulandentwicklung kämen aus Südhessen. Die angefragten Flächen hätten eine Größe zwischen einem und 28 Hektar. Die Bauland-Offensive Hessen GmbH war vor rund einem Jahr gegründet worden, um den Kommunen bei der Entwicklung von brachliegenden Flächen und der Umwandlung von leerstehenden Immobilien in bezahlbaren Wohnraum zu helfen.

Aufgabe der Tochtergesellschaft der Nassauischen Heimstätte ist es, die Wirtschaftlichkeit der Projekte zu untersuchen. Die Städte und Gemeinden könnten dann entscheiden, ob sie das Bauland selbst erwerben oder weiter mit der Bauland-Offensive oder einem anderen Partner zusammenarbeiten wollen.

Die hessische Landesregierung stellt für die Studien Fördermittel von 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Initiative richtet sich gezielt auf die Schaffung von Wohnraum in den Innenstädten. Die Nassauische Heimstätte zählt mit rund 60 000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden zu einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen. An diesem Montag sollen in Wiesbaden Einzelzeiten zu einem Jahr Bauland-Offensive vorgestellt werden.

(dpa)
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