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Land schließt Unterkünfte für Erstaufnahme von Flüchtlingen

Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). Foto: Maurizio Gambarini/Archiv Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU).
Wiesbaden. 

Angesichts gesunkener Flüchtlingszahlen schließt das Land Hessen weitere Erstaufnahme-Unterkünfte. Neu ankommende Asylsuchende werden künftig nur noch an fünf statt wie bisher an acht Standorten untergebracht, wie das Sozialministerium am Montag in Wiesbaden mitteilte. Von den Plänen ist eine von zwei Einrichtungen in Gießen betroffen, außerdem Unterkünfte in Darmstadt, Fuldatal und Bad Arolsen. Das Land will zudem nur noch zwei statt drei Reserve-Unterkünfte vorhalten.

„Seit Beginn des Jahres 2018 haben rund 3600 Personen in Hessen um Asyl gesucht, so dass sich in Folge des niedrigeren Zugangs die Belegung in der Erstaufnahme stark reduziert hat”, erläuterte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). Trotz der Schließungen bleibe das Land auf einen möglichen neuen Anstieg der Flüchtlingszahlen vorbereitet - mit insgesamt 6480 Plätzen im Erstaufnahmebereich.

Erstaufnahme-Unterkünfte gibt es dem Ministerium zufolge nun noch in Neustadt, Rotenburg, Büdingen, Kassel und Gießen. Die Reserve-Plätze werden in Calden und Hanau vorgehalten.

(dpa)
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