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Wirtschaft: Mainversand: Löhne und Gehälter sind sicher

Der regionale Versanddienstleister Mainversand hat Anfang Juni Insolvent angemeldet. Die Beschäftigen werden ihre Löhne aber fristgerecht erhalten.
Paxster Miriam Reinhardt (36)  +++ Mainversand stellt seine neue E-Flotte vor: Mit dem Paxster durch Rhein-Main +++ Aufgenommen von Christian Christes auf dem Römer, Frankfurt am Main, Innenstadt Foto: Christian Christes (CHRISTES) Paxster Miriam Reinhardt (36) +++ Mainversand stellt seine neue E-Flotte vor: Mit dem Paxster durch Rhein-Main +++ Aufgenommen von Christian Christes auf dem Römer, Frankfurt am Main, Innenstadt

Der Dienstleister Mainversand, der für Kommunen, Behörden, Gerichte und Unternehmen des Gesundheitssektors die Postzustellung in Frankfurt,Offenbach und Limburg betreibt, hatte Anfang Juni wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt.

Pünktliche und zuverlässige Postzustellung

Der Geschäftsbetrieb der Mainversand läuft trotz des Insolvenzantrags uneingeschränkt und in vollem Umfang weiter. „Bereits am vergangenen Freitag hatten uns die Großkunden ihre volle Unterstützung und ihre Vertragstreue zugesagt. Das stimmt uns zuversichtlich“, sagt Hans-Peter Petto, Geschäftsführer der Mainversand. Der regionale Versanddienstleister mit seinen rund 270 Mitarbeitern garantiert auch weiterhin eine pünktliche und zuverlässige Zustellung der Post.

Wirtschaft Briefzusteller Mainversand meldet Insolvenz an

Das Unternehmen Mainversand meldet Insolvenz an. Der regionale Versanddienstleister gehört zu 51 Prozent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

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Löhne und Gehälter durch Insolvenzgeld gesichert

Die Löhne und Gehälter aller Beschäftigten sind durch das Insolvenzgeld gesichert. „Wir werden nun umgehend alle Mitarbeiter auf Betriebsversammlungen informieren und noch in dieser Woche alle Löhne fristgerecht bezahlen“, sagt die vorläufige Insolvenzverwalterin Julia Kappel-Gnirs. Das Unternehmen Mainversand befindet sich trotz guter Auftragslage und wachsender Kundenzahlen in einer finanziellen Schieflage. Der Grund: Die privaten Anbieter wie Mainversand haben sich bei der Marktdurchdringung noch nicht mit der erhofften und geplanten Geschwindigkeit durchsetzen können.

Zur Sanierung des Briefzustellers wird die vorläufige Insolvenzverwalterin gemeinsam mit dem Geschäftsführer in den nächsten Wochen Gespräche mit Gläubigern und potentiellen Investoren führen. Erste Investorengespräche sind bereits eingeleitet worden.

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