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Verbotene Fahnen: Nach der Kurden-Demonstration in Frankfurt: Polizei sichtet Videomaterial

Etwa 30.000 Kurden demonstrierten am Samstag in Frankfurt gegen Diktatur in der Türkei und für die Demokratie. Für einige könnte es aufgrund verbotener Fahnen ein juristisches Nachspiel haben. Foto: Ben Kilb Etwa 30.000 Kurden demonstrierten am Samstag in Frankfurt gegen Diktatur in der Türkei und für die Demokratie. Für einige könnte es aufgrund verbotener Fahnen ein juristisches Nachspiel haben.
Frankfurt. 

Die friedliche Demonstration von rund 30 000 Kurden am Samstag in der Frankfurter Innenstadt könnte für einige Teilnehmer ein juristisches Nachspiel haben: Mehrere Demonstranten hatten Fahnen mit dem Porträt des inhaftierten Kurdenführers Abdullah Öcalan getragen und diese trotz mehrfacher Aufforderung der Polizei nicht eingerollt. Bilder Öcalans sowie die Fahnen der Kurdischen Arbeiterpartei PKK sind in Deutschland verboten.

Bilderstrecke Kurden demonstrieren in Frankfurt: "Nein zur Diktatur"
Etwa 30.000 Kurden demonstrierten am Samstag in Frankfurt gegen Diktatur in der Türkei und für die Demokratie.

«Die Polizei sichtet jetzt das Videomaterial der Demonstration», sagte der Frankfurter Polizeisprecher Andrew McCormack. Da es sich um «sehr viel Material» handele, werde das wohl einige Zeit in Anspruch nehmen. «Nicht jede Fahne erfüllt einen Straftatbestand», betonte McCormack. Deshalb müsse im Einzelfall überprüft werden, ob Fahnen oder Transparente unter Verbote in Deutschland fallen oder nicht. Zu wie vielen Strafanzeigen es letztlich kommen werde, stehe vor Abschluss der Untersuchung nicht fest.

Kurden aus ganz Deutschland waren anlässlich des kurdischen Neujahrsfestes Newroz unter dem Motto «Ja zu Freiheit und Demokratie - Nein zur Diktatur» auf die Straße gegangen. Dabei kritisierten sie auch das im April in der Türkei geplante Referendum über eine Verfassungsänderung.

(dpa)

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