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Parteien-Positionen machen konfliktfreie Bündnisse schwer

Wiesbaden/Mannheim. 

Die traditionellen Lagerbündnisse haben laut einer Studie viele Übereinstimmungen, bei ungewöhnlichen Koalitionen und Dreierkonstellationen ist das Konfliktpotenzial dagegen groß. Mannheimer Politikwissenschaftlern haben bei ihrer Untersuchung zu Koalitionsalternativen nach der Landtagswahl in Hessen die Wahl-O-Mat-Positionen der Parteien zugrunde gelegt und überprüft, welche Bündnisse gut zusammenpassen. Ein Wahl-O-Mat ist ein Frage-und-Antwort-Tool im Internet, das zeigt, welche Parteien der eigenen politischen Position am nächsten stehen.

Demnach gibt es zwar sowohl für ein schwarz-grünes Bündnis als auch eine große Koalition 16 inhaltliche Übereinstimmungen, erklärte Christian Stecker vom Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) am Donnerstag. Es gebe aber auch 18 explizite Konflikte bei einem Zusammengehen von CDU und SPD. Bei einem Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP verzeichneten die Forscher 14 Übereinstimmungen und 15 Widersprüche.

(dpa)
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