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Prozess in Frankfurt: Prozess um Bluttat in Gartenhütte gestartet

Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt. 

Am Frankfurter Landgericht hat am Freitag der Prozess um eine Bluttat in einer Gartenhütte begonnen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wirft einem 41 Jahre alten Mann aus Nordkorea Totschlag vor, weil er einen 39 Jahre alten Mitbewohner mit einem Messerstich getötet haben solle. Laut Anklage ereignete sich die Tat im September vergangenen Jahres in Frankfurt-Rödelheim. Der Angeklagte, der nach eigener Aussage nahe Pjöngjang geboren wurde, sagte, die Vorwürfe entsprächen nicht den Tatsachen. Die genauen Hintergründe blieben unklar.

Der Angeklagte soll dem Opfer das Messer „mit Wucht” in die Brust gerammt haben, dabei sei die Lunge durchstochen und das Herz geöffnet worden. Der 39-Jährige war an seinen Verletzungen verblutet. Dem Angeklagten, der zuletzt in Schwalbach am Taunus gemeldet war, werden weitere Vergehen vorgeworfen: Etwa zwei Wochen nach der ersten Tat soll er einen Tatzeugen mit Fäusten attackiert haben und ihm mit dem Tod gedroht haben. Er habe dem Zeugen die Geste des Halsdurchschneidens gezeigt.

Ausführlich konnte sich der 41-Jährige nicht äußern: Der Prozess hatte mit einer Verspätung von zwei Stunden begonnen, ein Schöffe war unpünktlich erschienen. Der Schöffe muss ein Ordnungsgeld von 800 Euro zahlen und die zusätzlichen Verfahrenskosten tragen.

(dpa)
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