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Prozess um Hammer-Angriff: Anklage fordert lebenslange Haft

Ein Schild weist auf den Eingang des Landgerichts Darmstadt hin. Foto: Christoph Schmidt/Archiv Ein Schild weist auf den Eingang des Landgerichts Darmstadt hin.
Darmstadt. 

Im Mordprozess um Hammerschläge gegen seine Ehefrau hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag eine lebenslange Haft für den 56 Jahre alten Angeklagten gefordert. Die Anklagebehörde wertete die Tat, die am 3. April vergangenen Jahres in Heusenstamm geschehen war, vor dem Darmstädter Landgericht als heimtückischen Mord aus Eifersucht. Die Verteidigung sprach indes am Dienstag von Totschlag im Affekt, ohne ein genaues Strafmaß zu fordern. Damals seien bei dem Mann monatelang aufgestaute Gefühle herausgebrochen. Er habe im Affekt gehandelt, seine Frau habe ihn beleidigt und ihm eine Ohrfeige verpasst.

Dem Mann wird vorgeworfen, sein 52 Jahre altes Opfer mit sechs Hammerschlägen auf den Kopf und durch Würgen getötet zu haben. Der Angeklagte hatte den Angriff im Dezember vor Gericht gestanden und war in Tränen ausgebrochen. Nach seiner Aussage war die Frau seinerzeit schon aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und hatte einen neuen Lebensgefährten. Am Tattag hatten sich der Angeklagte und seine Frau zu einem Gespräch in der gemeinsamen Wohnung getroffen. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft wollte der 56-Jährige nicht zulassen, dass seine Frau ein neues Leben beginnt. Er habe bei der Tat ihre Arglosigkeit ausgenutzt. Ein Urteil in dem Prozess wird nun voraussichtlich an diesem Mittwoch (10. Januar) gesprochen.

(dpa)
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