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Prozess um erpresserischen Menschenraub eröffnet

Ein Richterhammer aus Holz. Foto: Friso Gentsch/Archiv Ein Richterhammer aus Holz. Foto: Friso Gentsch/Archiv
Frankfurt/Main. 

Erpresserischer Menschenraub, gefährliche Körperverletzung und Raub werden seit Montag vier Männern vor dem Landgericht Frankfurt zur Last gelegt. Die zwischen 33 und 40 Jahren alten Angeklagten sollen mit vier weiteren Tätern an der Entführung eines 28 Jahre alten Iraners beteiligt gewesen sein. Der Mann wurde laut Anklage zunächst in einer Tiefgarage in Frankfurt-Sachsenhausen überwältigt. Die Männer gaben sich dabei als Polizeibeamte von Interpol aus und eröffneten dem Iraner, dass auf ihn in seiner Heimat ein Kopfgeld von 1,2 Millionen Euro ausgesetzt sei. Er könne eine Auslieferung aber durch Zahlung von 600 000 Euro abwenden.

Im Anschluss wurde das Opfer den Angaben zufolge in seiner Wohnung nahe der Tiefgarage eingesperrt, misshandelt und beraubt. Nach umfangreichen Ermittlungen wurden die acht mutmaßlichen Täter bis Ende vergangenen Jahres nach und nach festgenommen. Zwei von ihnen sitzen derzeit noch in Untersuchungshaft, die Haftbefehle gegen die anderen sechs wurden nach Geständnissen bei der Polizei außer Vollzug gesetzt.

Vor Gericht wurde am ersten von zehn geplanten Verhandlungstagen lediglich die Anklage verlesen. Danach stellten die Verteidiger einen Befangenheitsantrag gegen die Richter, über den eine andere Strafkammer in den nächsten Tagen entscheiden muss.

(dpa)
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