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Landgericht Marburg: Revision gegen Urteil wegen versuchter Kindesentführung

Ein Fotograf vor dem Bild der Justitia. Foto: Friso Gentsch/Archiv Ein Fotograf vor dem Bild der Justitia.
Marburg. 

Eine versuchte Kindesentführung in Hessen beschäftigt weiterhin die Gerichte. Ein deswegen verurteilter Mann aus Nordrhein-Westfalen hat gegen die Entscheidung des Landgerichts Marburg Revision eingelegt. Die Staatsanwaltschaft dagegen ficht das Urteil nicht an, wie ein Sprecher am Mittwoch sagte. Zuvor hatte die „Oberhessische Presse” darüber berichtet.

Der 34 Jahre alte Angeklagte war Anfang Dezember zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter waren überzeugt, dass er im Oktober 2012 eine damals Neunjährige im mittelhessischen Weimar in sein Auto gezerrt hatte, um das Mädchen später sexuell zu missbrauchen. Das Kind konnte sich jedoch befreien.

Zudem verurteilte das Gericht den Mann wegen eines Vorfalls in einem Schwimmbad im nordrhein-westfälischen Hamm im vergangenen April, wo er ein Mädchen begrapscht haben soll. Während des Prozesses schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Die Staatsanwaltschaft hatte auf sieben Jahre und vier Monate Haft plädiert, die Verteidigung auf Freispruch.

(dpa)

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