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Schlägerei in Kneipe: Angeklagter und Opfer belasten sich

Frankfurt/Main. 

Eine blutige Schlägerei mit einem Schwerverletzten steht seit Dienstag im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Landgericht Frankfurt. Angeklagt ist ein 32-Jähriger wegen versuchten Totschlags. Er soll in einer Pilsstube im Bahnhofsviertel im Februar vergangenen Jahres zu vorgerückter Stunde mit einem Zechkumpanen aneinander geraten sein und ihn mit einem ausfahrbaren Schlagstock schwer verletzt haben. Nach dem Verletzungsbild des Opfers traf er 18 Mal auf Kopf und Oberkörper.

Vor Gericht gab der Mann an, zunächst von seinem Kontrahenten mit einem Bierglas bedroht worden zu sein. Erst danach habe er sich mit dem Stock zur Wehr gesetzt. Dem Opfer zufolge gingen die Aggressionen aber allein vom Angeklagten aus.

Beide Männer wurden vom Wirt im Zeugenstand als „angenehm, zurückhaltend und ruhig” charakterisiert. Gleichwohl musste auch der Zeuge zugeben, genau wie Täter und Opfer an jenem Abend erheblich alkoholisiert gewesen zu sein. Die Umrechnung der von den Zechern genannten Trinkmengen ergab Alkoholwerte bis zu fünf Promille. Die Schwurgerichtskammer hat zwei weitere Verhandlungstage bis Mitte März terminiert.

(dpa)
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