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Nach Unfall in Frankfurt-Griesheim: Untersuchung zu entgleistem ICE kann noch Monate dauern

Der Zug sollte im ICE-Werk im Stadtteil Griesheim gewartet und für den nächsten Einsatz ausgestattet werden. Bilder > Foto: Bundespolizei (dpa) Der Zug sollte im ICE-Werk im Stadtteil Griesheim gewartet und für den nächsten Einsatz ausgestattet werden.
Frankfurt/Bonn. 

Einen Monat nach dem ICE-Unfall in Frankfurt-Griesheim dauern die Ermittlungen zur Ursache der nächtlichen Entgleisung noch an. „Das kann noch Monate dauern - möglicherweise bis zu einem Jahr”, sagte ein Bahnsprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die sogenannte Blackbox sei ausgewertet worden. Doch unter anderem werde noch der Unterbau des Fahrzeugs untersucht, auch die Bremsen sollen überprüft werden.

Bilderstrecke Millionenschaden: ICE im Griesheimer Bahnhof verunglückt
Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn (DB) betrachtet am 17.02.2017 im Bahnhof Griesheim in Frankfurt am Main (Hessen) den zerstörten Triebwagen eines ICE. Der leere Zug ist in der Nacht zum Freitag gegen einen Prellbock gefahren, entgleist und zum Teil auf einem Bahnsteig gelandet. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. (zu dpa "Leerer ICE entgleist in Frankfurt - Bergungsarbeiten laufen an" vom 17.02.2017) Foto: Arne Dedert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++Ein leerer ICE ist in der Nacht zum Freitag gegen einen Prellbock gefahren, entgleist und zum Teil auf einem Bahnsteig gelandet. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am frühen Freitagmorgen sagte.In Frankfurt-Griesheim ist in der Nacht ein ICE gegen einen Prellbock geprallt und dann auf den Bahnsteig katapultiert worden. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

Aus den gespeicherten Daten der Blackbox - offiziell als Fahrdiagnosegerät bezeichnet - kann der Fahrverlauf eines Zuges rekonstruiert werden. Dazu gehören Geschwindigkeit und Bremsverhalten sowie die Bedienhandlungen des Lokomotivführers, wie ein Sprecher des Eisenbahn-Bundesamtes in Bonn sagte.

Nach ersten Ermittlungen des Eisenbahn-Bundesamtes war der leere ICE in den frühen Morgenstunden des 17. Februar mit knapp 30 Stundenkilometern auf einen Prellbock am Bahnhof Frankfurt-Griesheim aufgefahren und teilweise entgleist. Der Zug war auf dem Weg zum Wartungswerk gewesen. Der Lokomotivführer blieb bei dem Unfall unverletzt, erlitt aber einen Schock.

(dpa)
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