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Urteil zu Diesel-Fahrverbot betrifft auch hessische Städte

Autos fahren auf der A648 in Richtung der Innenstadt von Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler Autos fahren auf der A648 in Richtung der Innenstadt von Frankfurt am Main.
Wiesbaden. 

Wenn am (morgigen) Donnerstag das Bundesverwaltungsgericht über mögliche Diesel-Fahrverbote entscheidet, wird auch in hessischen Städten genau hingeschaut. Seit Jahren halten viele deutsche Kommunen Schadstoff-Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit nicht ein. Nach vorläufigen Zahlen des Umweltbundesamtes waren 2017 mindestens fünf hessische Städte betroffen: Darmstadt, Wiesbaden, Frankfurt, Limburg und Gießen.

Dort lagen die Werte von schädlichen Stickoxid-Gasen über 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft im Jahresmittel. Auf die Liste der Kommunen, die den Wert wahrscheinlich überschritten haben, landen Offenbach und Bensheim. Rüsselsheim dürfte es gerade so geschafft haben, unter dem Grenzwert zu bleiben.

Die Städte sind gegen Fahrverbote - und sehen die Schuld unter anderem beim Bund. „Wir sind uns im Rathaus einig, dass die Bundesregierung dies hätte verhindern können”, sagte ein Sprecher in Darmstadt. Dazu hätte sie die Fahrzeugindustrie früher in die Pflicht nehmen müssen. In einem Probelauf habe Darmstadt bereits geschaut, auf welchen Straßenabschnitten ein Diesel-Fahrverbot sinnvoll sein könnte.

Wiesbaden denkt nach den Worten von Umweltdezernent Andreas Kowol über ein umfangreiches Park-and-Ride-System nach, um möglichst viele Autos aus der Stadt herauszuhalten. Zusammen mit einem Durchfahrtsverbot für Lastwagen könnte so ein drohendes Fahrverbot eventuell abgewendet werden.

(dpa)
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