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Luftwaffe alamiert: Vorübergehend keinen Funkkontakt: Passagiermaschine löste laute Überschallflüge aus

Symbolbild Foto: PIZ - Luftwaffe (PIZ - Luftwaffe) Symbolbild
Würzburg. 

Eine ägyptische Passagiermaschine hat die lautstarken Überschallflüge zweier Bundeswehrjets in der Grenzregion von Hessen und Bayern ausgelöst. Die deutschen Behörden hätten am Freitagabend mehr als fünf Minuten lang keinen Funkkontakt zu dem Flugzeug herstellen können und routinemäßig die Luftwaffe alarmiert, sagte ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung am Samstag. Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Die beiden Bundeswehrjets waren in Neuburg an der Donau gestartet und dem Flugzeug mit hoher Geschwindigkeit hinterher geflogen. Dabei durchbrachen sie die Schallmauer und lösten laute Knalle aus. Unter anderem in Aschaffenburg, Würzburg und Umgebung, aber auch Teilen Hessens berichtete die Polizei von Anrufen besorgter Bürger.

ARCHIV - Ein Bundeswehr-Aufklärungsflugzeug vom Typ Tornado startet am 05.01.2016 vom Fliegerhorst Büchel (Kreis Cochem-Zell) in der Eifel zum Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei. Von dort sollten insgesamt sechs deutsche «Tornados» zu Aufklärungsflügen nach Syrien starten. Bei einem Luftangriff in Syrien sind vergangene Woche zahlreiche Zivilisten gestorben - die Bundeswehr hat vorher Aufklärungsfotos des Schulgebäudes nach dpa-Informationen an die Anti-IS-Koalition geliefert. Wie «Süddeutsche» und «ARD» berichten, wurde der Verteidigungsausschuss des Bundestags in geheimer Sitzung darüber informiert. Foto: Harald Tittel/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Viele Anrufe bei der Polizei Knall zweier Überschalljets schreckt Menschen in Hessen auf

Viele besorgte Bürger meldeten sich am Freitag in Hessen und Bayern bei der Polizei - sie hatten einen lauten Knall gehört und gingen von einer Explosion aus.

clearing

Das Flugzeug war im ägyptischen Badeort Hurghada gestartet, wo ein Angreifer am Freitag mit einem Messer zwei deutsche Frauen getötet hatte. Auf den Einsatzbefehl für die Jets habe das aber keinen Einfluss gehabt, sagte ein Sprecher der Luftwaffe am Samstag. Es habe sich um ein „Routinemanöver” gehandelt. Nötig wurde das Eingreifen der Abfangjäger letztlich nicht - die Besatzung des Fliegers zum Flughafen Münster/Osnabrück meldete sich via Funk, noch bevor die Jets aufgeschlossen hatten. Sie hatten zuvor vermutlich eine falsche Frequenz eingestellt.

(dpa)
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