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Fluss durch Frankfurt: Das sind die tragischsten Unglücksfälle im Main

Von Der Main ist nicht nur schön, er kann auch sehr gefährlich werden. Das ist nicht erst bekannt, seit am letzten Dienstag ein Rollstuhlfahrer ins Wasser fiel und von mutigen Passanten werden musste. In den letzten Jahren spielten sich in den Fluten immer wieder Dramen ab.
Wasserschutzpolizei Symbol Wasserschutzpolizei Symbol
Frankfurt.  Am Dienstag ging der Unfall eines Rollstuhlfahrers durch die Presse. Der 91-jährige Mann hatte wohl die Kontrolle über seinen Elektrorollstuhl verloren und war in den Main gestürzt. Mehrere Passanten zogen ihn aus dem Wasser. Sein Gefährt wurde mit einem Kran geborgen.

Nachdem der Mann gerettet war, wurde auch der Elektrorollstuhl aus dem Main geborgen.
An Nikolaus des letzten Jahres sprang ein Mann in den Main. Warum ist nicht bekannt. Allerdings hatte er sich vorher komplett entkleidet, wie ein Obdachloser, der ihn beobachtet hatte, gegenüber der Polizei aussagte. Ein Rettungsboot fischte den unterkühlten Mann aus dem Wasser.

Im Mai 2016 verunglückte ein Flüchtling im Main. Er ertrank bei dem Versuch von Offenbach nach Frankfurt zu schwimmen. Der Afghane war mit drei anderen Männern am Ufer gewesen und offenbar auf die Idee gekommen zum Fechenheimer Ufer zu schwimmen. Kurz bevor er dies erreichte, ging er unter. Die Wasserschutzpolizei suchte noch nach ihm, konnte 23-Jährigen aber nicht mehr finden.

Ein 73 Jahre alter, bewusstloser Mann wurde im März letzten Jahres aus dem Main geborgen. Ob der Mann ins Wasser gestürzt oder gesprungen war, ist nicht bekannt. Angler hatten ihn unterhalb der Main-Neckar-Eisenbahnbrücke im Fluss treiben sehen und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Die Retter zogen den Mann ans Ufer und belebten ihn zunächst wieder. Später starb er aber im Krankenhaus.

Glück im Unglück hatten zwei Ruderer, die Ende 2015 mit einem Kanu auf dem Main kenterten. Das Missgeschick widerfuhr den beiden Wassersportlern nämlich direkt in Höhe des Feuerlöschbootes. Die Branddirektion berichtete, dass die alarmierten Einsatzkräfte die Ruderer deshalb "schnell und problemlos" retten konnten. Nachdem das Boot umgekippt war, habe der Rettungsdienst die frierenden Sportler zunächst vor Ort behandelt und dann zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren. Das Kanu wurde aus dem Main geborgen.

Im Juli 2015 starb eine Radlerin nach einem Sturz in den Main. Sie erlag ihren Verletzungen. Die 62 Jahre alte Frau war mit ihrem Rad in den Fluss gestürzt, von der Feuerwehr aus dem Wasser gezogen und anschließend wiederbelebt worden. Zeugen hatten die Rettungskräfte alarmiert, nachdem sie kurz nach ein Uhr nahe einer Brücke zunächst eine Fahrradklingel und dann einen Aufschlag auf das Wasser gehört hatten.
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