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Tierquälerei in Sinn-Fleisbach: Gefesselte Katzen aus Kofferraum befreit

Unglaubliche Qualen mussten zwei Katzen über sich ergehen lassen: Beamte der Herborner Polizei befreiten zwei Tiere aus dem Kofferraum eines Autos und brachten sie in die Obhut des Tierheimes.
Eine der beiden Katzen, die aus dem Kofferraum befreit wurde. Bilder > Eine der beiden Katzen, die aus dem Kofferraum befreit wurde.
Sinn-Fleisbach.  Einer Anwohnerin war am 8. April 2016 in der Hauptstraße ein Pkw mit offensichtlich frischen Unfallspuren aufgefallen, den ein Mann dort abgestellt hatte. Sie rief daraufhin die Polizei. Eine Streife rückte an und nahm den Wagen unter die Lupe. Da der Wagen nicht verschlossen war, durchsuchten sie ihn nach Hinweisen auf den Benutzer. Hierbei warfen sie auch einen Blick in den Kofferraum. Dort entdeckten die Beamten zwei scheinbar leblose Katzen, die mit Kabelbindern und Klebeband festgebunden waren. Die Polizisten befreiten die Katzen mit einem Seitenschneider und kümmerten sich um die erheblich verletzten Tiere. Zeitglich erschien der Besitzer des Fahrzeuges und räumte ein die Katzen verschnürt zu haben. Er sei mit den Tieren überfordert gewesen und habe sich nicht anders helfen können, so seine Begründung. Die Ordnungshüter brachten die Katzen in die Obhut des Tierheimes in Dillenburg, wo ein Tierarzt die Versorgung übernahm. Den 27-Jährigen erwartet nun eine Strafe wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Das Gesetz sieht für das Quälen von Tieren eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vor. (ots)

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