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Projekt Junge Zeitung: Making of mit Hindernissen – Was die Gruppe „Blick in die Welt“ beim Projekt „Junge Zeitung“ erlebte

Die sechs Teilnehmerinnen der Gruppe "Blick in die Welt" führten begeistert Interviews und schrieben gern ihre Artikel - obwohl sie zwischendurch eine ziemliche Pechsträhne hatten.
Cooles Interview mit Pierre M. Krause in Baden-Baden: V.l.: Julia Mutter und Miriam Heezen vom PJZ, Moderator Pierre M. Krause, Redakteurin Pia Rolfs und Fotograf Sven-Sebastian Sajak. Foto: Sven-Sebastian Sajak Cooles Interview mit Pierre M. Krause in Baden-Baden: V.l.: Julia Mutter und Miriam Heezen vom PJZ, Moderator Pierre M. Krause, Redakteurin Pia Rolfs und Fotograf Sven-Sebastian Sajak.
Frankfurt. 

Alles begann auf der Frankfurter Buchmesse. Dort haben wir jungen angehenden Journalistinnen ein Interview mit dem syrischen Youtube Star Firas Altasar geführt. Er hat ein Buch über seine prägendsten Erfahrungen seit seiner Flucht nach Deutschland geschrieben. Die Erlebnisse beschreibt er genauso humorvoll wie er sich selber uns jungen Projektteilnehmerinnen präsentiert. Bunt und sportlich gekleidet begrüßt er uns alle mit einem Handschlag und lacht herzlich. Also nicht gerade ein Interviewpartner, vor dem wir Angst haben müssten. – Nicht, dass wir je so eine Erfahrung hätten machen müssen!

Das zweite Interview haben wir mit der Astronaut Anwärterin Claudia Arens geführt. Auch das lief reibungslos. Ganz im Gegensatz zum Schreiben des Artikels: So wie es üblich ist, haben wir das Interview aufgezeichnet. Die Datei haben wir auf meinen USB- Stick überspielt, damit ich das Portrait über Claudia Arens entspannt am heimischen Schreibtisch schreiben kann. Doch so langsam hatte die Klausurenphase an der Uni begonnen, und um genug Platz für meine Literatur zu haben, habe ich Dateien von meinem USB Stick gelöscht. Darunter war auch das Interview, das eigentlich in zwei Tagen fertiggestellt sein sollte. Pia, unsere Mentorin, hat sich Ende Januar bei der Erkundung von hessischen Heilbädern den rechten Arm gebrochen. Trotzdem ist sie heldenhaft an einem Samstag Morgen in die Redaktion gelaufen, um mir die Interview- Datei wiederzubeschaffen. Ich habe auf jeden Fall daraus gelernt: Zu kreierende Artikel am besten immer gleich im Anschluss schreiben und nicht erst einen Monat später!
Die PJZ-Teilnehmerinnen Jana Anhamm, Varinia König, Marieka Herpolsheimer und Miriam Heezen (v. li.) sprachen mit dem syrischen YouTube-Star Firas Alshater auf der Frankfurter Buchmesse. Bild-Zoom Foto: Sven-Sebastian Sajak
Die PJZ-Teilnehmerinnen Jana Anhamm, Varinia König, Marieka Herpolsheimer und Miriam Heezen (v. li.) sprachen mit dem syrischen YouTube-Star Firas Alshater auf der Frankfurter Buchmesse.

Doch unsere Pechsträhne hatte erst begonnen. Unsere Teilnehmerin Sholeh wollte Anfang Februar einen Artikel über Depressionshilfe schreiben. Aber: Am Tag vor dem Interview mit Viktoria van Violence wurde sie von einer Lebensmittelvergiftung außer Gefecht gesetzt. Kurz vor dem großen Interview mit Pierre M. Krause erkrankte Marieka an Grippe. Julia musste kurzfristig einspringen. Dafür ersetzte die wieder genesene Marieka dann mich beim Interview mit der Betriebskrankenschwester beim Kaufhof; denn drei Tage später habe ich die Grippe bekommen. Vermutlich hatte ich mich - ebenso wie Julia-  bei Pia angesteckt, die sich beim Interview mit Pierre M. Krause nur mit Aspirin aufrecht halten konnte. Trotz dieser Krankheiten und Pannen haben wir eine sehr schöne Zeit miteinander erlebt und wir denken, dass sich unsere Zeitungsseite sehen lassen kann. Wir sind Helden!

 

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