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Interview: Ana-Maria Crnogorcevic über ihren Wechsel vom 1. FFC Frankfurt in die USA

Fast sieben Jahre trug sie das Trikot des Frauenfußball-Bundesligisten 1. FFC Frankfurt. An der Seite von Topakteurinnen wie Kerstin Garefrekes und Nadine Angerer spielte sich Ana-Maria Crnogorcevic in den Blickpunkt, als Leistungsträgerin verlässt die 27 Jahre alte schweizerische Rekordtorjägerin den Frauenfußball-Bundesligisten. Die künftige Spielerin des US-Proficlubs Portland Thorns zog im Interview mit unserem Mitarbeiter Stefan Fritschi Bilanz.
Sie gibt jetzt in den USA die Richtung vor: Ana-Maria Crnogorcevic wechselt aus Frankfurt nach Portland. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Sie gibt jetzt in den USA die Richtung vor: Ana-Maria Crnogorcevic wechselt aus Frankfurt nach Portland.

Frau Crnogorcevic, wie fühlt man sich, nach annähernd sieben Jahren das letzte Mal für den 1. FFC Frankfurt gespielt zu haben?

ANA-MARIA CRNOGORCEVIC: Irgendwie komisch, es kommt mir gar nicht so lange vor. Erst einmal bin ich froh darüber, das Spiel gegen Jena gewonnen zu haben (mit 4:2, d. Red.).

Wie ist der Wechsel von Deutschland in die USA abgelaufen?

CRNOGORCEVIC: Das ging alles sehr kurzfristig. Aber die USA und Portland sind schon seit Jahren für mich ein Thema. Das wusste auch der Verein, ich hatte auch eine entsprechende Klausel in meinem Vertrag.

Weshalb der Wechsel?

CRNOGORCEVIC: Nun ja, die Bundesliga und alle die Stadien kenne ich schon seit neun Jahren (vor ihrem Engagement in Frankfurt spielte sie zwei Jahre für den HSV, d. Red.). Die USA ist Weltmeister, und das Standing des Frauenfußballs ist dort ein anderes als hier. Das erste Saisonspiel von Portland ist mit 21 000 Zuschauern ausverkauft.

Sie spielten sehr lange in Deutschlands höchster Spielklasse. Wie hat sich die Bundesliga entwickelt?

CRNOGORCEVIC: Enttäuschend sind die Zuschauerzahlen, in den vergangenen Jahren waren sie rückläufig, nicht nur in Frankfurt. Früher gab es auch Spiele mit 5000 Fans. Positiv ist, dass nun mehrere Teams um den Meistertitel spielen, früher waren es nur zwei. Es wird auch der Nachwuchs besser gefördert, etwa mit Internaten.

Finanzstarke Clubs wie Bayern München und Wolfsburg haben das Zepter übernommen. Kann da ein reiner Frauenfußballclub wie der 1. FFC Frankfurt überhaupt noch mithalten?

CRNOGORCEVIC: Es wird auf jeden Fall schwierig.

Was waren Ihre Highlights in der Zeit beim 1. FFC Frankfurt?

CRNOGORCEVIC: Am schönsten waren die beiden Endspiele in der Champions League. 2012 gab es gegen Lyon leider eine Niederlage, drei Jahre später konnten wir dann Paris bezwingen. Auch der DFB-Pokalsieg 2014 war schön.

Kathrin Hendrich wechselt zu den Bayern

Am Rande des Meisterschaftsspiels am Sonntagmittag gegen Jena (4:2) hatte Siegfried Dietrich, der Manager des Bundesligisten 1. FFC Frankfurt, erklärt, Strategien entwickeln zu wollen, um der Dominanz

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