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Fußball: Gladbach steuert auf Krise zu - Erleichterung beim VfB

Nach der Niederlage in Stuttgart spitzt sich die sportliche Lage bei Borussia Mönchengladbach zu. Von einer Trainerdiskussion ist die Borussia zwar weit entfernt, aber jetzt kommt es zum Duell mit einem Topteam. Stuttgarts neuer Coach dagegen kann aufatmen.
Mit Mönchengladbach derzeit etwas aus der Spur getraten: Borussia-Coach Dieter Hecking. Foto: Marijan Murat Mit Mönchengladbach derzeit etwas aus der Spur getraten: Borussia-Coach Dieter Hecking.
Stuttgart. 

Die Stimmung beider Mannschaften hätte unterschiedlicher kaum sein können. Während der VfB Stuttgart nach dem wichtigen 1:0-Erfolg extrem erleichtert die heimische Arena verließ, stiegen die Profis von Borussia Mönchengladbach teils mit hängenden Köpfen in ihren Mannschaftsbus.

Nach der dritten Niederlage in Serie steuert die Borussia geradewegs auf eine sportliche Krise zu.

KRISE? „Wir stecken gerade in einer schwierigen Phase”: So beschrieb Verteidiger Tony Jantschke die aktuelle Situation der Gladbacher. Von fünf Spielen in diesem Jahr haben die Borussen nun vier verloren. Da aber auch die Konkurrenz patzte, hat die Elf vom Niederrhein weiter nur drei Punkte Rückstand auf einen Europapokalplatz. Um den Anschluss nicht zu verlieren, „müssen wir jetzt aber endlich wieder punkten und Tore schießen”, sagte Nationalspieler Lars Stindl. Das wird aber auch am nächsten Sonntag schwierig. Denn dann kommt Borussia Dortmund nach Mönchengladbach.

TRAINERDISKUSSION? Darüber mussten einige Gladbacher Profis müde lächeln. „Das ist ja verrückt”, meinte Jantschke. Zuvor hatte Sky-Experte Dietmar Hamann vermutet, dass eine solche Diskussion um Dieter Hecking nur eine Frage der Zeit sei, sollte sich der Negativlauf fortsetzen. Tatsächlich sollte die Borussia schnell wieder in die Erfolgsspur kommen, um ihre Saisonziele nicht aus den Augen zu verlieren. Interessant ist, ob die ursprünglich angestrebte Vertragsverlängerung mit Hecking nun ins Stocken gerät.

KONZENTRIERT: „Fokussiert aufs Spiel”: Mit knappen Worten beschrieb Korkut, wie er sein erstes Spiel als VfB-Coach in der Mercedes-Benz Arena erlebt hatte. Dass die skeptischen Anhänger den 43-Jährigen lediglich mit verhaltenem Applaus empfangen hatten, blendete er aus. Dank des enorm wichtigen Sieges und der nun vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang dürfte Korkut aber zumindest einige Argumente gesammelt haben. „Wir haben es geschafft, den Punkt von letzter Woche zu vergolden”, sagte er mit Blick auf sein VfB-Debüt beim 1:1 in Wolfsburg. Der Sieg gegen Gladbach war gleichzeitig sein erster Heimerfolg als Bundesliga-Coach nach zuvor elf Partien ohne Dreier.

(dpa)

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