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1. FFC Frankfurt: Matt Ross und der FFC haben wieder Grund zur Freude

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Frankfurt. 

Das hat es im Stadion am Brentanobad schon sehr lange nicht mehr gegeben. Bereits Minuten vor dem Abpfiff der Frauenfußball-Bundesligapartie zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem FC Bayern München gab es „Standing Ovations“ von den 2120 Zuschauern. Unter den Fans, die den 4:2 (2:1)-Triumph über den Deutschen Meister bejubelten, applaudierten stehend auch die ehemaligen Stars Doris Fitschen, Kerstin Garefrekes, Louise Hansen, Renate Lingor, Sandra Smisek und andere, die das FFC-Trikot trugen, als Frankfurter Siege über Bayern München noch eine Selbstverständlichkeit waren.

„Frankfurt hat verdient gewonnen“, bekannte Bayern-Trainer Thomas Wörle. „Dass wir uns aus dem Spiel heraus schwer getan haben, ist das eine. Aber man muss anerkennen, dass Frankfurt clever agierte, nach der Balleroberung schnell nach vorne spielte und die Gier nach Punkte offenbarte, die ich bei meinen Spielerinnen vermisst habe“, fügte der Meister-Coach hinzu.

Sein Gegenüber Matt Ross hatte diesmal mehr Grund zum Strahlen: „Eine fantastische Leistung, ein fantastisches Resultat“, fasste der Australier zusammen. Die beiden „Sechser“, Sophie Schmidt und Tanja Pawollek, fingen vor der Abwehr die Angriffe geschickt ab, in der Offensive waren die schnellen und wendigen Ana-Maria Crnogorcevic, Jackie Groenen und Torjägerin Mandy Islacker nur schwer zu stoppen. Zu kritisieren war nur das Abwehrverhalten der Frankfurterinnen bei den Standards der Bayern. Zwei führten zu Kopfballtoren, zwei Mal rettete reaktionsschnell Torfrau Cara Bösl.

Frankfurt spielte forsch nach vorne. Dem 1:0 vorangegangen war ein toller Sololauf von Islacker, die sich links energisch gegen Berge Holstad behauptete und den Ball genau auf den Fuß von Groenen passte, die gefoult wurde. Den berechtigten Elfmeter verwandelte Islacker sicher. Wenig später erkämpfte Schmidt den Ball, behauptete ihn gegen drei Gegenspielerinnen, sah rechts die anlaufende Groenen, die aus vollem Lauf flach einnetzte.

Bayern kam in 90 Minuten außer bei Standards zu keiner Chance. Die Freistöße und Eckbälle waren aber brandgefährlich, die Kopfbälle wuchtig. Gerade als das 2:3 in der Luft lag, führten zwei gelungene Konter zur Entscheidung. Islacker erzielte aus vollem Lauf ihr 19. Saisontor, dann gelang Janina Hechler nach einem Doppelpass mit Crnogorcevic ihr erstes Bundesliga-Tor. „Richtig geil. Mit meinem schwachen linken Fuß. Und dann noch gegen Bayern“, so die 18-Jährige.

1. FFC Frankfurt: Bösl – Hechler, Prießen, Bartusiak, Störzel (68. Nagasato) – Crnogorcevic, Schmidt, Pawollek, Hendrich – Groenen (90. Matheis), Islacker. – SRin: Heimann (Gladbeck). – Zuschauer: 2120. – Tore: 1:0 Islacker (16./Foulelfmeter), 2:0 Groenen (20.), 2:1 Abbe (42.), 2:2 Wenninger (60.), 3:3 Islacker (71.), 4:2 Hechler (81.).

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