Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Neu-Isenburg 15°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Fraport Skyliners: Skyliners beklagen dritten verletzten Centerspieler

Die Fraport Skyliners konnten zu Gast in Göttingen ihren zweiten Auswärtssieg einfahren (Symbolbild). Die Fraport Skyliners konnten zu Gast in Göttingen ihren zweiten Auswärtssieg einfahren (Symbolbild).
Frankfurt. 

„Verletzungen sind Teil des Sports“, sagt Gordon Herbert immer lapidar, wenn einer seiner Spieler ausfällt. Derzeit kommt es für den Trainer der Fraport Skyliners aber mal wieder knüppeldick. Gleich vier seiner Akteure fehlen verletzt. Das Ungewöhnliche dabei: Es betrifft ausnahmslos lange Spieler. Neben dem langzeitverletzten Daniel Mayr (2,18 Meter), der seit seiner Knieoperation im Sommer 2016 noch kein Spiel für den Basketball-Bundesligisten bestreiten konnte, haben sich in der vergangenen Woche zwei weitere Centerspieler verletzt. Nach Mike Morrison (2,06 Meter/Muskelfaserriss in der Hüfte) zog sich Armin Trtovac (2,12 Meter) einen Bänderanriss im Knöchel zu, wie die Skyliners gestern auf Anfrage mitteilten. Das 20 Jahre alte deutsche Talent wird vermutlich vier bis sechs Wochen ausfallen.

Umso schwerer zu verkraften war es daher für die Mannschaft am Sonntag im Spiel beim deutschen Meister Brose Bamberg, dass auch Niklas Kiel abermals nicht eingesetzt werden konnte. Eigentlich hatte der 20 Jahre alte Power Forward auf sein Saisondebüt gehofft. Das wäre auch deswegen umso wichtiger gewesen, da er mit seiner Körpergröße von 2,07 Metern der Mannschaft mehr „Länge“ gegeben hätte. Doch Kiel kam erneut nicht zum Einsatz. Was nichts mit den Folgen seiner Gehirnerschütterung zu tun hatte. Die Beschwerden sind verschwunden und auch nicht zurückgekehrt. Es geht schlicht darum, dass Kiel noch konditionelle Defizite hat. „Er ist dabei, sich in eine körperliche Fitness zu bringen“, sagte gestern Skyliners-Pressesprecher Thomas Nawrath. „Da geht es auch darum, eine Verletzung möglichst zu vermeiden.“ Sechs bis sieben Wochen lang hatte Kiel keinerlei Anstrengungen unternehmen dürfen, weil er bei kleinsten Belastungen Kopfweh oder Schwindelgefühle bekommen hatte. Die ganze Woche wird er daher an seiner Kondition arbeiten – und vielleicht am Samstag im Heimspiel gegen Ulm zum Kader gehören.

(joi)

Zur Startseite Mehr aus Sport

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse