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Eintracht Frankfurt: Europa League: Die Uefa schüttet in der kommenden Saison mehr Geld aus

Von Die Frankfurter Eintracht freut sich auf die Europa League – und kalkuliert mit bis zu 18 Millionen Euro an Einnahmen.
Ein denkwürdiger Abend: Eintracht-Fans beim Europa-League-Spiel in Bordeaux im November 2013. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Ein denkwürdiger Abend: Eintracht-Fans beim Europa-League-Spiel in Bordeaux im November 2013.
Frankfurt. 

Die neue Fußball-Saison hat noch gar nicht begonnen, die neue Mannschaft ist noch lange nicht komplett. Und dennoch hat Fredi Bobic bereits ein hohes Ziel ausgegeben. „Wir wollen in der Europa League durch die Gruppe marschieren“, hat der Sportvorstand der Frankfurter Eintracht bei der Vorstellung des neuen Trainers Adi Hütter gesagt.

Der Österreicher selbst freut sich ebenfalls auf Europa. Er erinnerte an die Bilder in Bordeaux und Porto aus der letzten Frankfurter Europa-League-Saison – als die Anhänger mit viel Enthusiasmus und aufwendigen Choreographien für einmalige Gänsehaut-Momente sorgten.

Die Europa League ist aber nicht nur etwas fürs Fan-Herz. Sie ist durchaus auch relevant für die Kassenlage bei den teilnehmenden Clubs – auch wenn sie bei weitem nicht so lukrativ ist wie die Champions League. In dieser Woche hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) die Zahlen für die Europa-League-Saison 2018/19 veröffentlicht. Zur Ausschüttung kommen insgesamt 560 Millionen Euro – knapp 47 Prozent mehr als im Jahr zuvor (381 Millionen Euro).

Alle 48 Vereine, die an der Gruppenphase teilnehmen, also auch die Eintracht, erhalten eine Startprämie für die Gruppenphase in Höhe von 2,92 Millionen Euro. In der Gruppenphase werden für jedes Spiel leistungsabhängige Prämien gezahlt: 570 000 Euro für einen Sieg und 190 000 Euro für ein Unentschieden. Die Restbeträge (190 000 Euro pro Unentschieden) werden am Ende entsprechend der Anzahl gewonnener Spiele in der Gruppenphase auf alle daran teilnehmenden Vereine verteilt. Auch das könnte ein Zusatzgeschäft für die Eintracht werden.

Und der Geldsegen setzt sich fort: Die Gruppensieger erhalten je eine Million Euro, die Zweitplatzierten je 500 000 Euro. Für jeden Schritt in der K.o.-Phase gibt es weitere Zahlungen. Die Finalteilnehmer erhalten je 4,5 Millionen Euro, der Sieger der Europa League weitere vier Millionen Euro.

Weitere Zahlungen kann die Eintracht aus der Koeffizientenrangliste (insgesamt 84 Millionen Euro) und dem Fernseh-Marktpool (168 Millionen) generieren. Dazu kommen die Zuschauer-Einnahmen aus mindestens drei – wohl ausverkauften – Heimspielen und TV-Gelder. In Frankfurt wird – vorsichtig geschätzt – mit bis zu 18 Millionen Euro aus der Europa-League-Teilnahme gerechnet.

Laut „Bild“ plant die Eintracht für die kommenden zwei Wochen einen speziellen Vorverkauf für die Europa-League-Heimspiele, obwohl die Gruppen erst am 31. August ausgelost werden. Wer eine Kombi-Karte kauft, kann alle drei Heimspiele sehen. Bundesliga-Dauerkarteninhaber haben ein Vorkaufsrecht, dann kommen die Mitglieder zum Zug.

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