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Eintracht Frankfurt: Hasebe vergleicht die Trainer und erklärt sein Formtief zu Saisonbeginn

Zu Saisonbeginn gehörte Makoto Hasebe unter dem neuen Trainer Adi Hütter nicht zum festen Stamm bei der Eintracht. Das hat sich längst wieder geändert. Als Innenverteidiger war er bei den Siegen gegen Hannover, Lazio Rom und Hoffenheim einer der Garanten für den Erfolg.
Makoto Hasebe Foto: Marius Becker (dpa) Makoto Hasebe
Frankfurt. 

 

 

Es ist schon bemerkenswert, was Makoto Hasebe leistet. Der 34-jährige Eintracht-Libero, der schon eine starke WM für Japan gespielt hat, schwang sich zuletzt zum besten Frankfurter Feldspieler auf. Gestern sprach er bei einem Pressetermin der Eintracht über . . .

  . . . die anstrengende Zeit mit sieben Spielen in 24 Tagen: Puh, danach war ich wirklich platt (lacht). Aber wir hatten jetzt ja mal zwei Tage frei, da habe ich mich wieder gut erholt.

  . . . seine starke Form: Ich möchte gar nicht viel über mich selbst reden. Aber ja, ich spiele aktuell auch ganz gut.

  . . . seinen Rücktritt aus dem japanischen Nationalteam und den Vorteil, nun nicht mehr so viel reisen zu müssen: Ich war immer stolz, für Japan zu spielen. Aber der Rücktritt verschafft meinem Körper und dem Kopf mehr Ruhe. Auch meine Familie freut sich darüber, in den zwei freien Tagen sind wir zum Beispiel viel spazieren gegangen.

  . . . die positive Entwicklung der Eintracht seit Saisonbeginn: Es funktioniert taktisch mittlerweile sehr gut. Wir hatten viele neue Spieler, einen neuen Trainer, da braucht es eben Geduld und Zeit, um besser zu werden.

  . . . den Trainervergleich zwischen Adi Hütter und Niko Kovac: Beide sind top. Bei Niko ist es ein bisschen anstrengender, Adi kommuniziert dafür mehr. Ich war ja zum Beispiel auch drei Spiele nicht dabei, aber der Trainer hat mit mir gesprochen, mir das erklärt, so dass ich nicht sauer war.

  . . . seine Motivationsprobleme zu Beginn der Saison: Wir hatten den Pokal gewonnen, und ich habe die Weltmeisterschaft gespielt. Danach bin ich ein bisschen in ein Loch gefallen, es war ein bisschen Zufriedenheit eingekehrt. Da habe ich mich schwerer getan – nicht körperlich, aber vom Kopf her. Jetzt bin ich wieder richtig hungrig.

  . . . die Möglichkeit, den Vertrag bei der Eintracht über 2019 hinaus zu verlängern: Ich will bei der Eintracht so lange spielen, wie es geht. Ich hatte gute Gespräche mit Fredi Bobic und Bruno Hübner, aber wir haben erst sieben Spiele hinter uns, da können wir später noch mal sprechen.

  . . . seine körperliche Fitness: Natürlich bin ich schneller müde als früher. Ich achte aber sehr auf meinen Körper, versuche professionell zu sein. Alles ist gut,

  . . . über die Veränderungen im Profifußball während seiner Laufbahn: Für mich ist es eigentlich einfacher geworden. Vor zehn Jahren war der Fußball noch sehr physisch. Zweikampf, Zweikampf, Zweikampf. Kopfbälle habe ich aufgrund meiner Größe fast alle verloren. Mittlerweile ist alles taktischer geworden, das ist angenehmer für mich. Aufgezeichnet: Daniel Schmitt

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