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Eintracht Frankfurt: Kovac sieht sein Team gefestigter als im vergangenen Jahr

Von Es geht wieder los – heute gegen den SC Freiburg. Abraham fällt aus, Rebic wohl auch, dafür steht Omar Mascarell vor seinem Comeback.
Foto: Jan Huebner (Jan Huebner)
Frankfurt. 

Der Magen hat sich tatsächlich schnell beruhigt. Als Niko Kovac gestern zum Pressegespräch kam, strahlte er wie üblich über das ganze Gesicht. Nichts war mehr zu spüren von den Problemen, die ihn unter der Woche einen Trainingstag lang von der Mannschaft ferngehalten und ins Bett gezwungen hatten. „Ich habe mich nicht so gut gefühlt“, sagte der Coach der Frankfurter Eintracht: „Wahrscheinlich war eine Praline nicht so gut, wie ich mir das vorstelle.“

Besser ist da schon der Fitnesszustand seiner Spieler nach der kürzesten Winterpause in der Fußball-Bundesliga seit langem. „Ich hätte mir auch mehr freie Tage gewünscht. Aber wir hatten fünf tolle Tage in Spanien“, resümierte Kovac: „Wir haben einiges durchtrainiert und sind gewappnet. Die Mannschaft ist körperlich auf einem sehr hohen Niveau. Technisch und taktisch haben wir auch einen Schritt nach vorn gemacht.“ Soll heißen: Der SC Freiburg, Heimgegner beim heutigen Rückrunden-Start (15.30 Uhr), kann kommen.

Die Themen aus dem alten Jahr haben Kovac und seine Truppe allerdings bis in das neue verfolgt. Erlebt die Mannschaft erneut einen Einbruch während der Rückrunde? Oder verläuft diese gar so gut, dass am Ende ein Ticket nach Europa gelöst wird? Immerhin hat die Eintracht als Tabellen-Achter momentan nur zwei Punkte Rückstand auf einen Europa-League-Startplatz und elf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Europa ist ein Traum der Fans und auch so manchen Spielers. Der Realist Kovac geht die Dinge allerdings anders an: „Wir wollen die gute Hinrunde, die wir hatten, bestätigen“, sagt der Trainer: „Wir wollen aber vor allem schnell die Punkte holen, die wir brauchen, um eine ruhige Saison zu spielen.“ Danach könne man Sachen angehen, die „noch im stillen Kämmerlein schlummern“.

Und daran ist nur zu denken, wenn die Rückserie in Frankfurt sportlich erfolgreicher verläuft als in den letzten Jahren. Kovac gibt sich optimistisch: „Die Mannschaft ist gefestigter als im letzten Jahr“, sagt er: „Wir haben eine sehr breit aufgestellte Mannschaft. Wir werden eine fußballerisch bessere Rückrunde spielen als im letzten Jahr.“

Seine Hoffnungen ruhen dabei auf zwei Langzeitverletzten, die sich schon im alten Jahr zurückgemeldet haben und das Eintracht-Mittelfeld mit ihrer Ballsicherheit und Spielstärke beleben sollen: Omar Mascarell und Marco Fabián. Mascarell dürfte gegen Freiburg sogar sein erstes Bundesliga-Spiel in dieser Saison bestreiten. „Er ist fit und dürfte keine Probleme haben“, sagt der Trainer: „Wir werden sehen, wie lange er durchhält.“

Fabián hingegen muss sich nach seiner Bandscheiben-OP noch gedulden. „Die WM steht vor der Tür. Und er setzt seine Gesundheit gleich mit Fitness. Das sehe ich nicht so“, bremst Kovac: „Er brennt. Wir wollen aber kein Risiko eingehen und wollen ihn in den nächsten zwei, drei Wochen so aufpäppeln, dass wir ihn ab dem 1. Februar wieder zur Verfügung haben.“

Bleiben noch die Sorgenkinder der Woche: David Abraham in der Abwehr und Ante Rebic im Angriff. Der eine hat noch immer Wadenprobleme, den anderen bremsen die Folgen einer schweren Erkältung. „David war noch nicht im Mannschaftsbetrieb, er fällt aus“, sagt der Trainer. Rebic hat gestern trainiert, aber weil der Kroate drei Tage lang Antibiotika genommen hat, will man bei ihm eigentlich auch kein Risiko eingehen.

Zumal Kovac gegen den Tabellen-13. aus Freiburg harte Arbeit erwartet: „Das ist ein sehr unbequemer Gegner, der zum Ende der Hinrunde sehr große Fortschritte gemacht und viele Punkte geholt hat“, sagt der Frankfurter Trainer.

Besonders beeindruckt ist er von seinem Kollegen Streich. „Ich kann nur in Superlativen über Christian sprechen. Was er in Freiburg leistet, ist für mich in der Bundesliga einzigartig. Für mich ist er der Trainer, der am meisten erreicht – wenn man sieht, wie viele Abgänge er immer ersetzen muss, dass ihm jedes Jahr zwei, drei wichtige Spieler aus den Rippen geschnitten werden.“

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