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Eintracht Frankfurt: Marc Stendera: Die Fröhlichkeit ist zurück

Niko Kovac, der Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, ist sich nicht sicher, „ob es für Marc noch zu einem Spiel in dieser Saison reicht“.
Wieder mittendrin im Alltag eines Bundesligaprofis: Marc Stendera (rechts) Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Wieder mittendrin im Alltag eines Bundesligaprofis: Marc Stendera (rechts)
Frankfurt. 

Niko Kovac, der Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, ist sich nicht sicher, „ob es für Marc noch zu einem Spiel in dieser Saison reicht“. Und Marc Stendera selbst will sich auch keinesfalls unter Zeitdruck setzen lassen oder selbst setzen. Seit Anfang der Woche ist der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler wieder im Mannschaftstraining bei der Eintracht, eine lange Leidenszeit ist zu Ende gegangen. Am 23. Mai letzten Jahres hatte sich Stendera beim Relegationsrückspiel in Nürnberg das Kreuzband im linken Knie gerissen, auch der Meniskus wurde dabei beschädigt.

Es war schon der zweite Kreuzbandriss in seiner noch jungen Karriere. Es habe Tage gegeben, an denen er in der Reha „Stimmungsschwankungen“ unterworfen gewesen sei, gibt er zu, „man verliert schon manchmal die Geduld, wenn es nicht so richtig vorwärts geht“. Grundsätzliche Zweifel aber habe er „nie gehabt“. Stendera war immer überzeugt, zurückzukehren in seinen Lieblingsberuf, „da muss man auch einen kühlen Kopf bewahren“.

Da auch der Meniskus während des Eingriffs genäht worden war, hatte die Pause diesmal länger gedauert als erwartet. Er habe damals beim Spiel gleich gemerkt, dass etwas kaputt gegangen war. „Es hat fürchterlich geknackt“, erinnert er sich und lacht dabei. Marc Stendera macht in diesen Tagen überhaupt einen fröhlichen Eindruck. „Stimmt“, sagt er, „ich freue mich auf jedes Training, ich genieße es, wieder bei der Mannschaft zu sein.“ Zurückblicken will er nicht mehr, die Frage: „Warum immer ich?“, habe er sich nur am Anfang gestellt. „Ich habe noch viel vor mir, also schaue ich positiv nach vorne“, versichert er.

Jetzt steht er also wieder auf dem Platz. Und muss vieles wieder lernen. „Du kannst in der Reha noch so viele Läufe machen“, sagt er, was alle Spieler nach schweren Verletzungen sagen, „du merkst dann auf dem Platz sofort, was fehlt.“ Das Ballgefühl ist wieder da, das verlernt ein Fußballer nicht.

(pes)
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