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Eintracht Frankfurt: Marco Fabián und Alex Meier: Aus Hauptpersonen wurden Sorgenkinder

Vor etwas über einem Jahr waren sie noch Hauptpersonen: Alexander Meier und Marco Fabián haben die Frankfurter Eintracht beim letzten Heimspiel gegen Bayer Leverkusen im Herbst 2016 zum Sieg geschossen. Zurzeit sind sie Sorgenkinder, gehören zu den sogenannten „Langzeitverletzten“.
Alex Meier Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Alex Meier

Doch während sich Fabián nach seiner Rücken-Operation in der Reha befindet und vorsichtige Comeback-Gedanken hegt, ist es bei Meier ziemlich ungewiss, ob und wann er noch einmal auf den Fußballplatz zurückkehrt.

Der Rücken hat Marco Fabián seit seinem Wechsel zur Eintracht immer wieder Probleme bereitet und ihn zu Pausen gezwungen. Am 19. August war der Spielmacher im texanischen Houston an der Bandscheibe operiert worden. „Es war die schwerste Zeit meiner Karriere. Aber jetzt geht es mir Tag für Tag besser“, hatte der Mexikaner vor ein paar Wochen erzählt und ein Comeback noch in diesem Jahr nicht ausgeschlossen. Erst wenn es damit geklappt hat, will die „Nummer 10“ der Eintracht den momentan sprießenden Vollbart abrasieren.

Derzeit ist Fabián noch nicht im Mannschaftstraining. Voll motiviert ist er trotzdem. Die Weltmeisterschaft in Russland im kommenden Sommer, für die Mexiko qualifiziert ist, bleibt sein großes Ziel.

Alexander Meiers großes Ziel ist es, noch einmal für die Eintracht aufzulaufen. Doch im Augenblick kann niemand seriös abschätzen, wann das sein könnte.

Gespielt hat er zum letzten Mal Ende im Pokalfinale gegen Borussia Dortmund. Dann begann eine schier endlose Leidensgeschichte: Fußprobleme nach einem Jogging-Unfall im Urlaub, eine Infektionskrankheit, diverse Operationen. Gestern wurden die aus der bislang letzten Fuß-OP verbliebenen Fäden gezogen. Danach beginnt eine erneut Reha-Phase. Ende Februar soll er nach ärztlichen Prognosen wieder mit der Mannschaft trainieren können.

Der 34-jährige Meier gibt sich absolut zuversichtlich: „Ich glaube fest daran, dass ich wieder auf dem Platz stehen werde. Dafür werde ich alles tun.“ Ihm läuft aber auch die Zeit davon. Im Sommer endet Meiers Arbeitspapier als Spieler. Es gibt eine Vereinbarung über eine Weiterbeschäftigung bei der Eintracht nach dem Karriere-Ende. Worum es dabei geht, ist noch offen. „Alex muss nun noch mehr Geduld haben. Und wir auch“, bedauerte Sportvorstand Fredi Bobic das Drama um Meier: „Vor allem wünschen wir uns aber alle, dass er gesund wird.“

( rich)

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