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Eintracht Frankfurt: Nicolai Müller kehrt nach Frankfurt zurück

Die Eintracht bekommt einen prominenten Neuzugang für die kommende Spielzeit: Nicolai Müller wechselt vom HSV nach Frankfurt.
< Foto: Daniel Reinhardt (dpa) <
Frankfurt. 

Das passt, sportlich und wirtschaftlich: Die Frankfurter Eintracht hat als Ersatz für Marius Wolf, der für fünf Millionen Euro zu Borussia Dortmund gewechselt ist, Nicolai Müller vom Hamburger SV verpflichtet. Der bald 31 Jahre alte Flügelstürmer erhält einen Vertrag bis 2020 plus einer einjährigen Option. Müller kommt ablösefrei, sein Vertrag war nach vier Jahren beim HSV ausgelaufen. „Nicolai ist ein gestandener Bundesliga- Profi, der perfekt zu uns passt“, sagt Sportvorstand Fredi Bobic, „er ist schnell und vielseitig in der Offensive einsetzbar, dazu charakterlich ein Supertyp.“ In der vergangenen Saison hatte Müller nur zwei Einsätze, nachdem er sich am ersten Spieltag im Heimspiel gegen den FC Augsburg beim Jubel einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Sein Comeback nach acht Monaten Pause hatte er ausgerechnet am 5.Mai beim Spiel gegen die Eintracht gefeiert. „Seine Verletzung ist komplett ausgeheilt“, sagte Bobic.  

Insgesamt absolvierte Müller für Mainz und Hamburg 164 Bundesliga- Spiele und erzielte dabei 37 Tore.  In der Zweiten Liga, unter anderen für die Spielvereinigung Greuther Fürth, hat er 69 Spiele absolviert und dreizehn Tore geschossen. „Heute ist ein schöner Tag für mich, weil ich immer Fan von Eintracht Frankfurt geblieben bin“, sagt Müller, „hier ist in den letzten Jahren einiges gewachsen und ich möchte meinen Beitrag zu weiteren Erfolgen leisten. Ich kann es kaum erwarten, wieder für die Eintracht aufzulaufen.“

Die Eintracht ist für den Rechtsaußen kein Neuland, genauso wenig wie die gesamte Region. Von 1998 bis 2003 hat Müller in der Jugend der Adler bis zur U 17 am Riederwald gespielt. Über die Spielvereinigung Greuther Fürth und den SV Sandhausen führte sein Weg 2010 zum FSV Mainz 05. Dort erlebte er seine beste Zeit, wechselte 2013 für eine Ablösesumme von 4,5 Millionen Euro zum HSV. 2013 wurde er in zwei Länderspielen gegen Ecuador und die USA jeweils für ein paar Minuten eingesetzt.

Nach dem Abstieg hatte er vor zwei Wochen seinen Abschied aus Hamburg bekanntgegeben. „Nachdem ich lange nachgedacht habe, bin ich mit meiner Familie zu dem Entschluss gekommen, den HSV zu verlassen“, schrieb er auf Instagram, „ich habe mich immer sehr wohl gefühlt beim HSV, trotzdem ist es nun an der Zeit, etwas Neues zu machen.“ Als Favorit galt zunächst Hannover 96, doch nun hat Müller sich entschieden nach Frankfurt zu gehen.

(pes)

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