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Eintracht Frankfurt: Niko Kovac: Vertragsverlängerung mit Einschränkung?

Eine Einigung mit dem Eintracht-Trainer könnte kurz bevorstehen, eine Hintertür nach München aber soll bleiben.
Eintracht-Trainer Niko Kovac Foto: Annegret Hilse (dpa) Eintracht-Trainer Niko Kovac
Frankfurt. 

Am Mittwoch musste die Frankfurter Eintracht ohne ihren Trainer auskommen. Niko Kovac lag im Hotel in Neu-Isenburg mit einem Magen-Darm-Virus flach. Vertreten wurde der Chef von seinen Assistenten Armin Reutershahn und Bruder Robert Kovac. Das Trainertrio soll auch noch viele Jahre das Sagen haben bei der Eintracht. Wie die „Sport-Bild“ meldet, haben während des Trainingslagers in Spanien bereits Gespräche über eine Vertragsverlängerung von Niko Kovac stattgefunden. Die aktuelle Vereinbarung läuft bis in den Sommer 2019. „Es ist unsere Vorstellung, dass Niko langfristig bleibt“, hat Aufsichtsratchef Wolfgang Steubing unlängst gesagt.

Ob die Verlängerung bis 2020 oder gar 2021 unmittelbar bevorsteht? Offizielle Statements dazu gibt es nicht, aber das eine oder andere Indiz. Fakt ist, dass Kovacs Berater Alen Augistincic ebenfalls im Trainingslager in Campoamar gesichtet wurde und es in den Gremien der Eintracht eine breite Einigkeit gibt. Steubing sagt mit einem Lächeln: „Manchmal kann alles ganz schnell gehen.“

Die Eintracht will mit einer Unterschrift von Kovac unter einen neuen Vertrag andere Clubs abschrecken. Und ist optimistisch, dass es gelingt. „Niko weiß, was er an der Eintracht hat, sein Weg hier ist noch lange nicht zu Ende“, sagte Manager Bruno Hübner. Freilich: Für den FC Bayern München soll angeblich eine Ausstiegsklausel in den Vertrag geschrieben werden. Also eine Verlängerung mit Einschränkung.

Kovac ist nicht der einzige Kranke bei der Eintracht in diesen Tagen vor dem Rückrundenstart in der Bundesliga. Ante Rebic, Max Besuschkow und Sahverdi Cetin sind aus Spanien mit Erkältungen zurückgekehrt. Zumindest Rebic soll aber am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SC Freiburg auf jeden Fall spielen. Der kroatische Nationalspieler wird gebraucht, auch wenn sich sein Vertreter Branimir Hrgota zuletzt mit guten Leistungen angeboten hat. Kovac wird nach seiner Rückkehr auf den Trainingsplatz, die für Donnerstag erwartet wird, nicht auf das komplette Aufgebot zurückgreifen können.

Marius Wolf, beim Testspiel gegen Aue mit einer Muskelverhärtung ausgewechselt, hat zwar am Mittwoch das volle Programm mitgemacht, aber Taleb Tawatha konnte wegen Adduktorenproblemen nur ein individuelles Laufprogramm absolvieren und David Abraham hat weiter nur auf dem Fahrrad für ein bisschen Bewegung gesorgt. Der Kapitän und Abwehrchef wird also aller Voraussicht nach fehlen. Er hat seit dem 12. Dezember keine einzige Übungseinheit mehr mit der Mannschaft gemacht. Er wird in der Abwehrzentrale von Makoto Hasebe vertreten.

Der Ausfall Abrahams ist eine deutliche Schwächung, stört allerdings den Optimismus, der innerhalb der Mannschaft vorherrscht, nicht ein bisschen. Das passt zu der Zuversicht, die die Verantwortlichen in Bezug auf einen neuen Kovac-Vertrag verbreiten.

(pes)

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