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Eintracht Frankfurt: Niko Kovac will gegen Köln eine weitere Steigerung sehen

Von Die Frankfurter Eintracht will den Schwung vom Pokalerfolg gegen Mainz mitnehmen. Gegen Köln wird wieder rotiert.
Hand drauf: Marius Wolf (links) und Marco Fabián haben sich nach dem Erreichen des Pokal-Halbfinales auch gegen den 1. FC Köln viel vorgenommen. Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de) Hand drauf: Marius Wolf (links) und Marco Fabián haben sich nach dem Erreichen des Pokal-Halbfinales auch gegen den 1. FC Köln viel vorgenommen.
Frankfurt. 

Die Fastnachtszeit scheint für die Frankfurter Eintracht eine ertragreiche zu sein. Am vergangenen Mittwochabend erschien der Großteil der Mainzer Fußball-Fans den tollen Tagen gemäß kostümiert in der Frankfurter Arena. Lachende Gesichter sah man nach dem klaren Sieg im Pokal-Viertelfinale allerdings nur aufseiten der Gastgeber. Die auf den ersten Blick gute Nachricht gestern: Auch die meisten der knapp 4000 Anhänger des 1. FC Köln, die zum heutigen Bundesliga-Spiel (15.30 Uhr) im Stadtwald erwartet werden, wollen im Narren-Outfit erscheinen.

Nun ist es nicht unbedingt so, dass Niko Kovac zum Lachen in den Keller geht. Einen neuerlichen Vorteil angesichts der nächsten karnevalistischen Offensive des Gegners sieht der Eintracht-Trainer allerdings nicht. „Das spielt keine Rolle“, sagt Kovac ziemlich trocken: „Ich bin Bundesliga-Trainer und arbeite, um Punkte zu holen.“

Die nächsten drei sollen gegen den 1. FC Köln her, bei dem der ehemalige Frankfurter Trainer Armin Veh vor ein paar Wochen den Job des Geschäftsführers Sport übernommen hat. Bekanntermaßen nicht die einzige Neuerung beim FC. Unterschätzen wird die Eintracht das ums sportliche Überleben kämpfende Schlusslicht deshalb auf keinen Fall. „Wir müssen die Tabelle außer Acht lassen“, warnte Kovac. „Seit der neue Trainer da ist, herrscht in Köln Aufbruchstimmung. Das ist nicht mehr die Mannschaft aus der Hinrunde. Die haben eigentlich die Qualität für das obere Tabellenmittelfeld.“ Was sich auch in Punkten widerspiegelt. Mit sieben Zählern belegen die Rheinländer in der Rückrunden-Tabelle der Bundesliga Platz drei.

Dem gegenüber steht eine Eintracht, die durch das 3:0 gegen Mainz Selbstvertrauen getankt hat. Die dabei gezeigte Spielweise war die von Kovac geforderte Reaktion nach dem blutleeren 0:3 in Augsburg. „Wir wollen und müssen unbedingt punkten. Noch haben wir in dieser Saison nichts erreicht“, sagte Eintracht-Trainer Niko Kovac am Freitag: „Wir wollen das genauso aktiv und aggressiv angehen wie zuletzt gegen Mainz. Da war eine Steigerung gegenüber Augsburg zu sehen. Aber wir müssen uns noch einmal steigern.“

Da trifft es sich gut, dass der Frankfurter Trainer personell aus dem Vollen schöpfen kann. Auch die leicht angeschlagenen Mijat Gacinovic (Sprunggelenk), Omar Mascarell (Fuß) und Marius Wolf (Schulter) haben sich fit gemeldet. Dennoch plant Kovac personelle Änderungen gegenüber dem Pokalspiel. Simon Falette und Timothy Chandler dürften wieder die linke Seite beackern, Gacinovic ins Mittelfeld zurückkehren. Das würde eine erneute Denkpause für Jetro Willems bedeuten. „Er hat sehr gute Anlagen“, sagt der Trainer: „Aber die Ansprüche in der Bundesliga sind anders als in den Niederlanden, vor allem in der Defensive.“

Vielleicht steht auch Marco Fabián erstmals nach seiner langwierigen Rückenverletzung wieder in der Startelf. „Seine Motivation ist sehr hoch. Er wollte bei seinen ersten Einsätzen jeden Ball haben, ein Tor erzielen. Ich denke, dass er langsam so weit ist, von Beginn an aufzulaufen“, sagt der Coach.

Das 0:3 von Augsburg ist abgehakt, wobei Kovac den Überheblichkeits-Vorwurf von Torhüter Lukas Hradecky nicht teilt: „Wir dürfen nicht alles schlecht reden, was in 20 Spielen gut war“, sagt der Trainer. Auch Kräfteverschleiß sei kein Thema: „Die Jungs fühlen sich gut. Müdigkeit entsteht im Kopf. Und wir sind topfit.“ Trotz Karneval.

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