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Fraunefußball: 1. FFC Frankfurt setzt auch in Rückrunde auf junge Talente

Rekordmeister 1. FFC Frankfurt will seinen Verjüngungskurs in der Frauenfußball-Bundesliga konsequent fortsetzen.
Frankfurt. 

Rekordmeister 1. FFC Frankfurt will seinen Verjüngungskurs in der Frauenfußball-Bundesliga konsequent fortsetzen. „Noch leben wir von der Historie. Unser Ziel ist jetzt, junge Talente besser zu machen”, sagte Manager Siegfried Dietrich am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zum Start ins neue Jahr mit dem Nachholspiel am Sonntag um 14.00 Uhr gegen die SGS Essen. Der einstige Branchenprimus versteht sich aus finanziellen Gründen mittlerweile als Ausbildungsclub „aus Eigennutz”, wie Dietrich betonte. „Wir wollen unsere Talente schließlich im Verein halten.”

Der seit Ende September 2017 amtierende Cheftrainer Niko Arnautis geht den FFC-Weg aus Überzeugung mit. In der Wintervorbereitung wurden gleich drei weitere Nachwuchsspielerinnen in den Kader integriert. Der FFC will als Team ohne Stars im Vorderfeld der Bundesliga mitmischen. „Wir kommen in kleinen Schritten voran. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir unsere Leistungen aus der Vorrunde bestätigen können”, erklärte Arnautis.

Im Nachholspiel gegen Essen muss der FFC auf Torhüterin Bryane Heaberlin (Kapselriss im rechten Daumen) und Laura Störzel (Wadenbeinbruch) verzichten. „Das können wir kompensieren”, meinte der FFC-Coach. Mit einem Sieg könnte sich Frankfurt vom fünften auf den vierten Platz direkt hinter Wolfsburg, Freiburg und München verbessern. Die Rückrunde beginnt dann am 18. Februar mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln. Mitte März geht es für den FFC gegen den langjährigen Rivalen Turbine Potsdam im heimischen Stadion im DFB-Pokal um den Einzug ins Halbfinale.

(dpa)

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