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FSV Frankfurt: 2:1 in Homburg: Die Kurve gekriegt

Von Dem FSV ist eine Überraschung gelungen. Beim hoch gehandelten Aufsteiger Homburg behaupteten sich die Bornheimer knapp mit 2:1.
Er konnte zufrieden sein: FSV-Coach Alexander Conrad. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Er konnte zufrieden sein: FSV-Coach Alexander Conrad.
Homburg/Frankfurt. 

Ausflüge ins Saarland lohnen sich offensichtlich für den Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt, auch wenn die Aufgabe immer anspruchsvoll ist. Zum Saisonauftakt hatten die Bornheimer beim Aufstiegsanwärter und amtierenden Meister 1. FC Saarbrücken einen 3:0-Coup gelandet. Und gestern Abend triumphierte der vermeintliche Underdog nun beim FC Homburg mit 2:1 (2:0). Nach dem 0:7-Debakel von Offenbach haben die Schwarz-Blauen wieder die Kurve gekriegt – auch wenn in den Partien gegen Worms und Homburg die drei Punkte am seidenen Faden hingen.

„Die Freude ist natürlich groß. Wir haben auch einen guten Auftritt hingelegt, die Homburger konnten sich nicht entscheidend durchsetzen“, resümierte der Sportliche Leiter Thomas Brendel. Kurz vor dem Ende musste er allerdings noch mal um den Sieg bangen: Christopher Theisen hob den Ball über FSV-Keeper Marco Aulbach, doch Verteidiger Christoph Becker rettete in höchster Not.

Nach dem glücklichen Erfolg über Worms nahm Trainer Alexander Conrad nur eine Veränderung in der Startaufstellung vor. Für Youngster Benedict Rose (19) durfte der erfahrenere Arif Güclü ran. Und der 25-Jährige musste wie seine Teamkollegen zunächst viel Defensivarbeit leisten, die stark in die Saison gestarteten Saarländer waren nach zwei Niederlagen in Folge auch in der Bringschuld. Mit der ersten gelungenen Aktion gingen jedoch die Bornheimer in Führung: Ilias Soultani setzte Marco Koch in Szene, der aus wenigen Metern FCH-Torwart Mark Redl keine Chance ließ (23.).

Die Gäste kamen nun besser ins Spiel. Allerdings bot sich Theisen die Möglichkeit zum Ausgleich (31.). Dann schlugen die Minuten des Marco Koch: Erst verhinderte Redl per Reflex das 0:2 (38.), doch nach dem folgenden Eckstoß war der Frankfurter erfolgreich. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wäre dem flinken Offensivspieler beinahe sogar ein Hattrick gelungen.

Anstatt locker die zweite Halbzeit anzugehen, geriet der FSV früh im zweiten Abschnitt unter Druck. Alban Sabah leistete sich einen Fehlpass, und Patrick Dulleck drückte auf Flanke den Ball über die Linie (49.). Die Grün-Weißen hatten fortan zwar viel Ballbesitz, doch die Frankfurter verteidigten meist recht clever. Der verdiente Lohn: drei Punkte.

FC Homburg: Redl – Stegerer, Hahn, Eichmann, Neubauer – Maek (20. Schmitt) – Steinherr (71. Neofytos), Theisen, Lensch (84. Giordano), Lienhard – Dulleck. – FSV Frankfurt: Aulbach – Mangafic, Nothnagel, Sabah, Huckle – Koch (79. Becker), Pollasch, Tyminski, Güclü – Soultani (69. Aschauer), Plut (90.+1 Azaouagh). – SR: Winter (Scheibenhardt). – Zuschauer: 1620. – Tore: 0:1 Koch (23.), 0:2 Koch (39.), 1:2 Dulleck (49.).

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