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Fußball: Der FSV Frankfurt ist sportlich im Soll

Von Der junge Leon Bell Bell steht stellvertretend für die Entwicklung der neu zusammengestellten Mannschaft des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt. Beim so wichtigen 2:1-Heimsieg über Astoria Walldorf gelang dem schnellen Flügelspieler bereits sein fünfter Saisontreffer.
Geballte Freude bei Robert Schick (links) nach seinem Treffer zum 2:0 für den FSV, den Leon Bell Bell (rechts) vorbereitet hatte. Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Geballte Freude bei Robert Schick (links) nach seinem Treffer zum 2:0 für den FSV, den Leon Bell Bell (rechts) vorbereitet hatte.
Frankfurt. 

Leon Bell Bell war bester Laune, was angesichts seiner 82 Minuten währenden Vorstellung auf dem vom Schneetreiben durchweichten Rasen des Stadions am Bornheimer Hang durchaus verständlich war. Der 21 Jahre alte Flügelspieler, der in Hanau das Licht der Welt erblickte, neben einem deutschen Pass auch den aus Kamerun besitzt und unter anderem in der Jugend des SV Darmstadt 98 und der Frankfurter Eintracht fußballerisch ausgebildet wurde, hatte beim 2:1-Erfolg des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt über Astoria Walldorf die Hauptrolle übernommen.

Dem flinken Linksfuß, im Frühsommer dieses Jahres aus der U 23 des 1. FC Kaiserslautern zum Drittligaabsteiger in den Frankfurter Osten gewechselt, gelang nach 19 Minuten mit einem herrlichen Schuss aus rund 16 Metern – es war sein fünfter Saisontreffer – zunächst die Führung für die Bornheimer, die Robert Schick in der 67. Minute nach einem blitzschnellen Konter und prächtiger Vorarbeit von Bell Bell auf 2:0 ausbauen konnte. Das 1:2 durch den aufgerückten Innenverteidiger Philipp Strompf in der 88. Minute kam zu spät, um den mächtig auf den Ausgleich drängenden Walldorfer zumindest noch einen Punkt zu bescheren. „Das war ganz wichtig für die Moral, mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen. Außerdem hatten wir mit den Walldorfern noch eine Rechnung offen“, sagte Bell Bell und meinte damit die 0:6-Niederlage im Hinspiel. „Das war der Tiefpunkt“, erinnerte sich Bell Bell natürlich nur ungern an jenen aus Frankfurter Sicht so bitteren Abend in Baden-Württemberg, als die völlig neu zusammengestellte Mannschaft des FSV bei den eingespielten Walldorfern unter die Räder geriet.

„Aber wir haben uns gefunden und sind mittlerweile wie eine große Familie zusammengewachsen. Am Anfang war unsere junge Mannschaft eine große Unbekannte“, beschrieb Bell Bell nach dem letzten Pflichtspiel in diesem Jahr die Aufwärtsentwicklung der letzten Monate, für die in erster Linie natürlich Cheftrainer Alex Conrad verantwortlich zeichnet. „Wir Spieler schätzen seine Ruhe, obwohl er auch knallhart sein kann“, lobte Bell Bell seinen sportlichen Vorgesetzten, dessen Bilanz nach 21 absolvierten Spieltagen gewohnt nüchtern ausfiel. „Es ist in Ordnung, dass wir in Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsplätzen stehen. Nach unserem schwachen Start hätten wir auch viel weniger Punkte auf unserem Konto haben können“, erklärte Conrad nach dem sechsten Saisonsieg seines Teams, das jetzt 21 Punkte auf der Habenseite aufweist und mit Rang 15 sich durchaus im sportlichen Soll bewegt.

Geselliger Ausklang

„Es ist eine Entwicklung zu sehen, die Mentalität stimmt“, lobte Conrad seine Mannschaft, auch wenn der Sieg über die spielstarken Walldorfer ein wenig glücklich ausgefallen war. „Heute hatten wir auch mal das Glück, das uns in einigen Spielen gefehlt hat. Wir haben uns das erarbeitet, dass wir heute als Sieger vom Platz gegangen sind. Jetzt gehen wir erst einmal in die verdiente Pause und genießen die besinnlichen Tage“, sagte Conrad am Samstagabend, ehe er mit der gesamten Mannschaft und den Verantwortlichen des FSV Frankfurt in einem Restaurant auf der Berger Straße das Fußball-Jahr 2017 gesellig ausklingen ließ.

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