Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige LS Lederservice Sie suchen einen Spezialisten aus Rhein-Main? Neu-Isenburg 28°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

FSV Frankfurt: Gino Lettieri sieht die ersten kleinen Fortschritte

Von
Der neue FSV-Coach Gino Lettieri. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Der neue FSV-Coach Gino Lettieri.
Frankfurt. 

Von einem frischen Wind war gestern noch nicht viel zu spüren. Leichter Nieselregen, fast schon frühlingshafte Temperaturen und Windstille waren die äußeren Bedingungen, die Gino Lettieri gestern morgen am Beginn seines dritten Arbeitstages bei dem vom Abstieg bedrohten Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt begleiteten. „Wir machen kleine Schritte nach vorne“, sagte der Fußballlehrer nach der knapp zweistündigen Übungseinheit, die einen umgepflügten Trainingsplatz und zufriedene Kiebitze hinterließ.

Der eine oder andere dieser ständigen Beobachter des Trainingsalltages am Bornheimer Hang will sogar schon so etwas wie eine Aufbruchsstimmung ausgemacht haben, obwohl die Mannschaft schon unter Lettieris Vorgänger Roland Vrabec im Training stets hervorragend gearbeitet hatte. „Ich glaube nicht, dass alles am Trainer liegt. Es wurde auch vorher gut gearbeitet“, brach Lettieri gestern noch einmal eine Lanze für seinen am Montag entlassenen Kollegen, dem es am Ende auch zum Verhängnis wurde, dass die Profis des Zweitligaabsteigers ganz offensichtlich nicht den Ernst der Lage erkannt hatten, in dem sich der Verein mittlerweile befindet.

„Die Spieler müssen sich auch an die eigene Nase fassen“, ermahnte Lettieri seine Akteure, bei der Mission Klassenerhalt in den noch verbleibenden 13 Begegnungen die notwendige Mentalität an den Tag zu legen. Außerdem will der 50 Jahre alte Deutsch-Italiener im Training andere Schwerpunkte setzen. „Wir müssen im taktischen Bereich noch zulegen, defensiv wieder Stabilität einbringen und das Spiel gegen den Ball besser gestalten“, erklärte Lettieri, der am Samstag ab 14 Uhr im Frankfurter Volksbank Stadion seine Heimpremiere feiern wird, wenn der FSV auf den Halleschen FC trifft. Eine Mannschaft, die jene Tugenden verkörpert, die Lettieri so schnell wie möglich auch seinem Team vermitteln möchte. „Mit Halle kommt ein Gegner, der sehr gut organisiert ist. Eine kompakte Mannschaft, die sehr laufstark ist“, beschrieb Lettieri die Stärke des kommenden Kontrahenten aus Sachsen-Anhalt mit seinem „Offenbacher Quartett“.

„Offenbacher Quartett“

Trainiert wird der Tabellenachte von Rico Schmitt, der in der Saison 2014/2015 mit den Offenbacher Kickers die Regionalliga Südwest beherrschte, in den Aufstiegsspielen zur Dritten Liga aber am 1. FC Magdeburg scheiterte. Später lotste Schmitt gleich drei Spieler aus seiner Offenbacher Meistermannschaft an die Saale: Klaus Gjasula, Martin Röser und den gebürtigen Frankfurter Benjamin Pintol, der bei den Bornheimern seine fußballerische Ausbildung erhielt und zwei Jahre lang dem Zweitligakader des FSV Frankfurt angehörte, sich damals aber nicht durchsetzen konnte und 2011 dem Verein den Rücken kehrte.

Mittlerweile kann sich der in Sarajevo geborene Angreifer wieder ernsthaft mit dem Bundesliga-Unterhaus beschäftigen, denn Halle liegt noch aussichtsreich im Kampf um den Aufstieg. Sein ehemaliger Club hingegen muss den Blick nach unten richten und hat jetzt 13 Endspiele im Ringen um den Klassenerhalt vor sich. Und benötigt dafür viel frischen Wind.

Zur Startseite Mehr aus FSV Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse