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FSV Frankfurt: Koch hofft auf Kontinuität – für sich und den FSV

Von Mit seinen beiden Toren ebnete Marco Koch dem FSV den Weg zum Überraschungserfolg in Homburg. Am Samstag gegen Elversberg soll der nächste Schritt ins stabile Mittelfeld folgen.
FSV-Coach Alexander Conrad. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) FSV-Coach Alexander Conrad.
Frankfurt. 

Auch wenn es nicht für den zum Greifen nahen Hattrick langte, den Auftritt im Homburger Waldstadion wird Marco Koch mit positiven Erinnerungen verbinden. Zwei Tore schoss der Offensivspieler in Diensten des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt, ein weiteres konnte gerade so vereitelt werden von den favorisierten Saarländern. Doch das machte nichts, denn es langte in der Endabrechnung zu einem 2:1. Sein Durchbruch im schwarzblauen Trikot sei dies nicht gewesen, stuft der 22-jährige Neuzugang bescheiden seine Leistung ein. „Aber der Trainer sieht, dass ich der Mannschaft helfen kann.“

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Eine weitere Kostprobe seiner Qualitäten möchte Koch möglichst schon am Samstag (14 Uhr) gegen die stets ambitionierte SV Elversberg geben. Doch ob das klappt, ist nach turbulenten neun Spieltagen des FSV völlig offen. Gegen vier hoch gehandelte Teams traten die Bornheimer schon an. Zwei Siegen über Meister Saarbrücken (3:0) und in Homburg stehen zwei niederschmetternde Niederlagen gegen Mannheim (1:5) und in Offenbach (0:7) gegenüber.

„Wir müssen unsere Schwankungen abstellen“, sagt Koch und fügt besonders in Erinnerung an die Pleite beim OFC hinzu: „Die Sache ist, wie man verliert. Man darf sich nicht abschlachten lassen. Am 0:7 war die ganze Mannschaft schuld.“ Per Videoanalyse bekam sie von Trainer Alexander Conrad noch mal die Defizite aufgezeigt. Positives, wie im Homburg-Spiel, werde freilich auch erwähnt . . .

Marco Koch war einer der ersten Spieler, die im Sommer zum FSV Frankfurt wechselten. Sein vorheriger Club, der damalige Ligakonkurrent TuS Koblenz, hatte den Abstieg nicht vermeiden können. Zudem war der Ex-Zweitligist vom Mittelrhein von Insolvenz bedroht. „Es hat dort an Professionalität gefehlt“, sagt Koch. In sieben Einsätzen hat sich der junge Mann, der aus Hadamar-Niederzeuzheim stammt, nun in die FSV-Startelf gespielt und kann in der Offensive variabel eingesetzt werden.

Schon früh wurde der SV Wehen Wiesbaden auf das Talent aufmerksam. Fast alle Nachwuchsteams bis zur U19 durchlief Koch bei dem Club, einen Vertrag für das Drittliga-Team erhielt er aber nicht. Diese Perspektive bekam er vor vier Jahren bei den Stuttgarter Kickers geboten, wenngleich der Hesse meistens für die Zweitvertretung der Schwaben spielte. Am Degerloch blieb Koch einige Zeit, ehe er im Januar 2017 zum SSV Ulm wechselte. Es folgte jedoch nur ein halbjähriges Intermezzo an der Donau. „Es ist immer schwer, in der Winterpause zu wechseln“, sagt Koch dazu. Auch in Koblenz lief es nicht wie erhofft. Beim FSV Frankfurt hofft er nun wieder auf Kontinuität – für den Verein und für sich.

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