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Bayern bleiben nach Sieg in Mainz souverän auf Meisterkurs

Der FC Bayern München zieht in der Fußball-Bundesliga weiter ungefährdet seine Kreise. Auch eine durchschnittliche Leistung reicht in Mainz zu einem mühelosen Erfolg.
Kollektiver Jubel: Bayerns Spieler freuen sich mit Franck Ribery über seinen Treffer zum 1:0. Foto: Torsten Silz Kollektiver Jubel: Bayerns Spieler freuen sich mit Franck Ribery über seinen Treffer zum 1:0.
Mainz. 

Nach dem achten Sieg in Serie und den Patzern der Konkurrenz dreht sich beim FC Bayern München alles nur noch um die Frage, wann der Rekordmeister seinen 28. Titel perfekt macht.

„Bei dem großen Vorsprung und der fehlenden Konstanz der anderen Mannschaften wäre es wirklich ein mittelgroßes Wunder, wenn wir noch etwas anbrennen lassen würden”, sagte Abwehrspieler Mats Hummels nach dem ungefährdeten 2:0 (2:0) beim FSV Mainz 05.

Die Bayern thronen als souveräner Tabellenführer der Fußball-Bundesliga weiter mit großem Abstand über der gesamten Konkurrenz und gehen zuversichtlich in die heiße Saisonphase. „Wir haben im Kopf, dass wir viel reißen können in diesem Jahr”, sagte Offensivspieler Thomas Müller.

Vor 34 000 Zuschauern in der ausverkauften Mainzer Arena erzielten Franck Ribery in der 32. Minute und James Rodriguez (44.) die Treffer für die Münchener. Trainer Jupp Heynckes war mit der Torausbeute und dem Auftritt seiner Mannschaft trotz der drei Punkte aber nicht vollends zufrieden. „Der Sieg ist insgesamt verdient. Aber Mainz hat das kämpferisch sehr gut gemacht und uns nach der Pause teilweise unter Druck gesetzt. Und wir waren im Angriff zu nachlässig”, monierte Heynckes.

Der Bayern-Trainer, der vor der Partie zum wiederholten Male eine Verlängerung seines Engagements über die Saison hinaus ausgeschlossen hatte, rotierte zu Beginn der Englischen Woche mit dem folgenden Pokal-Viertelfinale beim Drittliga-Tabellenführer SC Paderborn und dem Liga-Knüller gegen Schalke 04 kräftig.

Gegenüber dem 5:2-Sieg gegen Hoffenheim veränderte Heynckes auf sieben Positionen die Anfangsformation, in der unter anderen Nationalspieler Joshua Kimmich, Flügel-Ass Arjen Robben und Torjäger Robert Lewandowski fehlten. Für den Polen feierte Winter-Neuzugang Sandro Wagner sein Startelfdebüt. Der Nationalstürmer konnte aber kaum Akzente setzen. Wagner musste seinen Platz nach gut einer Stunde für Lewandowski wieder räumen.

Doch auch Mainz-Coach Sandro Schwarz mischte das Startpersonal nach dem 0:2 in Leverkusen kräftig durch und brachte vier Neue. Dies erwies sich zunächst als wirksame Maßnahme. Dank unermüdlicher Laufarbeit wurden die Räume geschickt verengt, so dass die Bayern kaum zu gefährlichen Aktionen kamen.

Der Favorit tat sich lange schwer, profitierte dann aber von seiner brutalen Effektivität. Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball hielt Ribery von der Strafraumgrenze einfach mal drauf traf mit dem ersten Torschuss zur Gästeführung.

Der Treffer spielte den Bayern prächtig in die Karten. Abgezockt warteten sie auf weitere Chancen - und die kamen. Nachdem Müller nach feinem Doppelpass mit Wagner zunächst das 2:0 verpasste, machte es James kurz darauf besser. Beim Schuss des Kolumbianers war FSV-Keeper Robin Zentner machtlos.

Nach dem Wechsel starteten die Münchener schwungvoller. Wagner scheiterte an Zentner, der wenig später auch gegen James und den frei durchgebrochenen Ribery Sieger blieb. „Da müssen wir das 3:0 oder sogar 4:0 machen”, kritisierte Heynckes.

Auf der Gegenseite glänzte Bayern-Torwart Sven Ulreich mit einem tollen Reflex gegen den eingewechselten Robin Quaison, der Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal nur um Zentimeter den Anschlusstreffer verpasste. „Die Leistung war sehr gut, aber gegen so einen Gegner musst du alles perfekt machen”, stellte FSV-Trainer Sandro Schwarz fest.

(Von Eric Dobias, dpa)
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