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Upamecano bringt RB gegen Augsburg auf die Siegerstraße

Augsburg ist beim Gastspiel in Leipzig ohne Chance. Die Gastgeber haben dabei gleich mehrfach Grund zur Freude: Drei Punkte, das 100. Bundesliga-Tor und der jüngste Bundesliga-Torschütze in der Vereinsgeschichte.
Leipzigs Dayot Upamecano (l) trifft gegen Augsburgs Torwart Marwin Hitz (r) zum 1:0. Foto: Jan Woitas Leipzigs Dayot Upamecano (l) trifft gegen Augsburgs Torwart Marwin Hitz (r) zum 1:0.
Leipzig. 

RB Leipzig hat den FC Augsburg eiskalt mit 2:0 (1:0) abserviert und die Konkurrenz um die Champions-League-Plätz unter Zugzwang gesetzt.

Eingeleitet durch den 100. Bundesliga-Treffer in der noch jungen Vereinsgeschichte feierten die Sachsen zum Auftakt des 22. Spieltags in der Fußball-Bundesliga einen klaren Erfolg und kletterten vorerst auf den zweiten Tabellenplatz. Manndecker Dayot Upamecano gelang mit seinem Tor-Debüt die Führung in der 17. Minute und das Jubiläums-Tor der Roten Bullen. Mit einem abgefälschten Freistoßtreffer (70.) sorgte Naby Keita für die Entscheidung vor 34 286 Zuschauern.

Von einem „insgesamt taktisch geprägten Spiel” sprach Trainer Ralph Hasenhüttl. „Wir mussten uns selbst Räume schaffen”, sagte er. Das habe sein Team in der ersten Halbzeit nicht gut ausgespielt. In der zweiten Hälfte habe das besser funktioniert. Allerdings habe seine Mannschaft zu viele Chancen liegen lassen, hätte die Partie eher entscheiden müssen.

„Wir hatten uns viel vorgenommen”, sagte Augsburg-Coach Manuel Baum . „Aber Leipzig hat das hervorragend gemacht.” Die erste Halbzeit sei noch in Ordnung gewesen, aber: „In der zweiten Halbzeit sind wir gar nicht mehr reingekommen.”

Hasenhüttl musste seine Startformation im Vergleich zum 1:0-Sieg bei Borussia Mönchengladbach auf zwei Positionen verändern: Offensivspieler Marcel Sabitzer und Mittelfeldakteur Diego Demme fehlten erkältet. Dafür gaben Angreifer Yussuf Poulsen und Defensiv-Allrounder Stefan Ilsanker ihr Startelf-Debüt in diesem Jahr. Bei Augsburg kehrte der Ex-Leipziger Rani Khedira nach Gelbsperre zurück, Jan Moravek musste für ihn auf die Bank.

Die Brisanz nach dem hitzigen Hinspiel - damals ausgelöst durch eine obszöne Geste von Augsburgs Kapitän Daniel Baier Richtung Hasenhüttl - war auch zu Beginn zu spüren. Augsburgs Außenverteidiger Raphael Framberger sah früh die gelbe Karte, danach beruhigte sich die Lage etwas. Und nach dem Abpfiff war die Sache komplett erledigt: Hasenhüttl und Baier schüttelten sich die Hand.

Die erste Chance hatten die Gäste, als Michael Gregoritsch eine Flanke mit der Hacke nahm, der Ball wurde jedoch zur Ecke abgewehrt. Nach einer Viertelstunde erhöhte Leipzig den Druck und wurde prompt belohnt. Zunächst scheiterte Timo Werner, nach der anschließende Ecke brachte zunächst Poulsen den Ball mit einer artistischen Einlage aufs Tor, Augsburgs Keeper Marwin Hitz wehrte ab, doch Upamecano war zur stelle.

Für den 19 Jahre alten Franzosen war es das erste Bundesliga-Tor, zudem ist er der damit jüngster Torschütze des Vereins im Oberhaus. Für Leipzig war es zudem der 100. Treffer der Leipziger in ihrem 56. Bundesliga-Spiel. Seit 1967 hat kein Bundesligist mehr die 100-Tore-Marke in so wenigen Spielen erreicht - damals war es Mönchengladbach in 54 Spielen. Nach der Führung verzichtet Leipzig meist auf sein rasantes Umschaltspiel, ließ die Augsburger spielen und lauerte auf Konter.

In der zweiten Halbzeit ergriffen die Gastgeber jedoch zunehmend die Initiative und hatte vor allem durch Nationalspieler Werner mehrere gute Gelegenheiten. Erst in der 67. Minute sendete Baier wieder ein Lebenszeichen für die Gäste: Sein sehenswerter Weitschuss wurde von RB-Keeper Peter Gulacsi ebenso sehenswert pariert.

Kurz darauf machte Keita dann alles klar: Sein Freistoß wurde von Martin Hinteregger abgefälscht, Hitz war zwar noch mit dem Fuß dran, konnte den Treffer aber nicht mehr verhindern. Der Sieg hätte noch deutlich höher ausfallen können, unter anderem traf Kevin Kampl in der 79. Minute mit einem Freistoß die Latte.

(Von Jens Marx und Nils Jewko, dpa)
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