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Löwen Frankfurt: Gelungener Start in die Play offs: Löwen besiegen Freiburg 6:2

Der Torhunger der Löwen Frankfurt ist noch nicht gestillt. Nachdem sie in den 52 Hauptrundenspielen schon 214 Tore erzielen konnten, machte der DEL2 im ersten von maximal sieben Viertelfinalspielen munter weiter.
Starting Six der Frankfurter Loewen Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Starting Six der Frankfurter Loewen
Frankfurt.  Am Dienstag wurde im ersten Play-off-Match der EHC Freiburg am Ratsweg vor  3515 Zuschauern mit 6:2 (0:0, 2:1, 4:1) bezwungen. Das Schussverhältnis von 43:22 demonstrierte eindrucksvoll die Überlegenheit der Löwen. Während Gäste-Coach Leos Sulak dem großen Favoriten Löwen nur zum verdienten Sieg gratulieren konnte, sprach Löwen-Coach Paul Gardner zwar lobend von der Energie, mit der seine Jungs aufs Eis gingen, betonte aber, dass es erst ein Sieg in einer harten Serie ist. Insgesamt war Gardner mit der Leistung seiner Schützlinge sehr zufrieden: „Unsere Schlüsselspieler waren im entscheidenden Moment voll da. Als es noch eng wurde, hat uns Torwart Brett Jaeger mit einigen Paraden sehr geholfen.“

Bilderstrecke Gelungener Start in die Play offs: Löwen besiegen Freiburg 6:2
Jubel bei den Frankfurter LöwenDie Löwen Frankfurt haben am Dienstagabend gegen Freiburg gesiegt. Im Bild: Matthew Pistilli (Frankfurt, 36) im Zweikampf mit Yannick Mund (EHC Freiburg)
, Loewen Frankfurt - EHC Freiburg, DEL2 PlayOff 2017, Spiel 1, Saison 2016/2017Chris Billich (EHC Freiburg) rammt Goalie / Torwart Brett Jaeger (Frankfurt, 30) von hinten um, Joel Keussen (Frankfurt, 57) kommt zu spaet
, Loewen Frankfurt - EHC Freiburg, DEL2 PlayOff 2017, Spiel 1, Saison 2016/2017


Um das Play-of-Halbfinale zu erreichen werden vier Triumphe benötigt. Die nächste Chance, auf 2:0 in der Serie zu erhöhen, bekommen die Frankfurter am Freitag, wenn sie um 19.30 Uhr beim Hauptrunden-Siebten in der Breisgau gastieren. 
Das Frankfurter Eishockey-Team wurde vor den Play-offs überraschend geschwächt. Der mit einer Doppelstartrecht für den DEL-Club Straubing Tigers gemeldete Förderlizenzspieler Dennis Reimer, der wegen einer Verletzung nur 19 Spiele bestreiten konnte, darf nicht mitmachen. Laut Bestimmungen verliert ein Förderlizenzspieler (U24), der nicht mindestens 20 Matches für den DEL2-Club bestritt, für die Play-offs das Spielrecht. Von dieser Regelung, die eigentlich für Gästespieler aus DEL-Teams, die gelegentlich in der DEL2 aushalfen, gedacht war, gibt es keine Ausnahme-Regelung für Härtefälle. Unsinnig, aber regelkonform. Der Leidtragende ist der Spieler und die Löwen, die einen defensivstarken Mittelstürmer nicht einsetzen dürfen und da die Zahl der Ü24-Spieler begrenzt ist, in den Play-offs nunmehr mit elf Angreifern auskommen müssen.

Unbeeindruckt von diesem Ärgernis legten die Löwen sofort wie die Feuerwehr los. Dank ihres konsequenten Forecheckings konnten sie sich gleich in der gegnerischen Zone festbeißen. Die erste gute Chance vergab Brett Breitkreuz, der die Scheibe nicht m leeren Tor unterbringen konnte. Der tschechische Keeper Lukas Mensator stand unter Dauerbeschuss, während auf der anderen Seite Brett Jaeger nur bei  gelegentlichen Kontern eingreifen musste. Was half aber die ganze Überlegenheit und die Bilanz von 10:5-Schüssen: Nach dem ersten Drittel stand es 0:0.

Überlegen blieben die Löwen auch im zweiten Drittel. Doch spätestens beim starken Mensator war stets Schluss. Bis zur 29. Minute. Freiburgs Torjäger Nikolas Linsenmaier saß in der Kühlbox und der aufgerückte Verteidiger Joel Keussen, der die Löwen ebenso wie Torjäger Richie Mueller im Sommer verlassen wird, netzte unhaltbar ein. Drei Minuten später war es mit Matt Tomassoni wiederum ein Verteidiger, der auf 2:0 erhöhte. Eine Entscheidung war es aber noch nicht. Die Gäste nutzten ein Überzahlspiel durch den wunderbar angespielten Enrico Saccomani aus (35.).

Da wollten die Löwen nicht nachstehen. Mit der Schluss-Sirene des zweiten Drittels musste der Ex-Frankfurter Márton Vas auf die Strafbank. Just, als der Ungar zurück wollte, traf Pat Jarrett zum 3:1. Nun lief die Tormaschinerie. Top-Torjäger Matt Pistilli, der seinen auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängerte, erhöhte 50 Sekunden später auf 4:1. Das war aber noch nicht das Ende: Lukas Laub machte in der 46. Minute das 5:1, CJ Stretch erhöhte nach dem zweiten Gegentreffer durch den Ex-Frankfurter Marc Wittfoth (53.) eine Minute später auf 6:2. Danach gab es nur noch einige Rangeleien, doch die waren nicht so schlimm.  
 
 
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