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Fraport Skyliners: Die nächste „Feuertaufe“ für Neuzugang Marco Völler

Von Vor drei Wochen wechselte Marco Völler von den Gießen 46ers zu den Skyliners. Morgen tritt der 28-Jährige mit den Frankfurtern in Gießen an.
Darf auf einen freundlichen Empfang in Gießen hoffen: Skyliners-Neuzugang Marco Völler. Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Darf auf einen freundlichen Empfang in Gießen hoffen: Skyliners-Neuzugang Marco Völler.
Frankfurt. 

Auf einmal bekam Marco Völler das Hallenmikro in die Hand gedrückt. Es kam von den Teamkollegen, die neben ihm auf dem Hallenboden der Fraport Arena saßen und erwartungsvoll zu ihm schauten. Völler ist keiner, der in den Mittelpunkt drängt. Doch in diesem Moment am vergangenen Sonntag musste er die „Feuertaufe“ bestehen und die Skyliners-Fans animieren, mit der Mannschaft das „Humba-Täterä“-Lied anzustimmen. Das ist bei den Frankfurtern eine beliebte Tradition nach besonderen Siegen. Also rief Völler nach dem 90:84 gegen Alba Berlin ins Mikrofon, die Fans stimmten freudig mit ein – und der Neuzugang des Basketball-Bundesligisten war endgültig in dem Club angekommen.

„Ich brauche das Mikro nicht unbedingt“, sagte er nach dem „Humba“-Tanz, bei dem selbst der Langzeitverletzte Richard Freudenberg mit Krücken mithüpfte. Dann ergänzte der Sohn von Fußball-Legende Rudi Völler verschmitzt lächelnd: „Es hat schon Spaß gemacht.“ Wie ihm bisher auch die sportliche Zeit bei den Skyliners Freude bereitet. Der 1,99 Meter große Centerspieler füllte seine Rolle in den ersten beiden Spielen glänzend aus. Er rackerte, holte Rebounds, punktete, gab Pässe und stand in der Verteidigung seinen Mann. Kein Überflieger, aber ein wichtiger Rollenspieler. Genau das hatte Trainer Gordon Herbert von dem 28-Jährigen erwartet. Beide Partien wurden gewonnen.

Und schon nach dieser kurzen Zeit kehrt Völler mit den Frankfurtern zu seinem vorherigen Arbeitgeber zurück. Am Freitag (19 Uhr) steht das Hessen-Derby bei den Gießen 46ers an. „Ich freue mich natürlich auf die Rückkehr nach Gießen und hoffe, dass die Fans mich dennoch nett empfangen“, sagt Völler. Davon ist auszugehen. Er war in Gießen beliebt, hatte in der vergangenen Saison unter Trainer Denis Wucherer feste Einsatzzeiten erhalten. Doch unter dem neuen Coach Ingo Freyer, seit Sommer im Amt, geriet Völler ins Abseits. Er kam kaum noch zum Zug. Was auch an der Verpflichtung von John Bryant lag, der in Gießen als Center gesetzt ist. Und so ließen die 46ers Völler vor drei Wochen ziehen, als die Skyliners wegen ihrer Verletzungsmisere anfragten. Völler, in Offenbach geboren und weiter dort lebend, weiß um die Brisanz der morgigen Partie. „Ich habe schon einige Derbys miterlebt und gemerkt, dass es für beide Teams einen sehr hohen Stellenwert hat.“

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clearing

Bilanz klar für Frankfurt

Von bislang 16 Spielen in Gießen hat Frankfurt 13 gewonnen. Auch morgen ist der Tabellenvierte Favorit, zumal Shawn Huff zurückkehrt. Der finnische Nationalmannschaftskapitän ist nach seiner Verletzung bereits wieder ins Skyliners-Training eingestiegen. Gießen steht in der Bundesliga-Tabelle mit 12:14 Punkten auf Rang elf. Für den Einzug in die Play-offs wird es wohl nicht reichen. Der Abstieg droht aber auch nicht: Der Vorsprung auf den Tabellenvorletzten Oettinger Rockets (4:22) beträgt acht Zähler.

Völler wird morgen auf dem Parkett auch auf Mahir Agva treffen. Für den deutschen Centerspieler der Gießener ist es ebenfalls ein besonderes Spiel. Der 21-Jährige spielte vergangene Saison noch in Frankfurt, erhielt dort aber keinen neuen Vertrag.

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