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Basketball: Skyliners unterliegen in Bamberg knapp mit 75:67

Von Mit Mike Morrison und Niklas Kiel mussten Frankfurts Basketballer gestern beim deutschen Meister in Bamberg auf zwei lange Spieler verzichten. Dennoch blieb die Partie bis ins letzte Viertel offen.
Zeigte als einzig verbliebener Centerspieler im Frankfurter Kader eine starke Partie: Jonas Wohlfarth-Bottermann (links), der hier den Angriff des Bambergers Augustine Rubit abwehrt. Foto: Sportfoto Zink / HMI (imago sportfotodienst) Zeigte als einzig verbliebener Centerspieler im Frankfurter Kader eine starke Partie: Jonas Wohlfarth-Bottermann (links), der hier den Angriff des Bambergers Augustine Rubit abwehrt.
Bamberg. 

Den deutschen Basketball-Meister gefordert, trotz eines Rumpfkaders gut mitgehalten, am Ende aber doch der verdiente Verlierer: Die Fraport Skyliners haben sich bei der gestrigen 67:75 (34:35)-Niederlage bei den Brose Baskets Bamberg teuer verkauft. „Das war ein anstrengendes Spiel. Wir haben versucht, das Beste daraus zu machen. Am Ende waren wir mit der geringen Rotation etwas müde“, sagte Frankfurts Centerspieler Jonas Wohlfahrt-Bottermann nach der dritten Niederlage im neunten Saisonspiel. Nun heißt es Wunden lecken bis zum nächsten Bundesliga-Heimspiel am Samstag (18 Uhr) gegen Vorjahres-Halbfinalist Ulm.

Frankfurts ohnehin kleiner Kader war vor der Partie weiter geschrumpft. Center Mike Morrison hatte sich im Training einen Muskelfaserriss in der linken Hüfte zugezogen und fehlte ebenso wie Power Forward Niklas Kiel, der sein geplantes Saison-Debüt nach überstandener Gehirnerschütterung erneut verschieben musste. Weil die Spieler aus dem eigenen Reserve-Team noch am Abend zuvor in der 3. Liga gespielt hatten, standen Trainer Gordon Herbert nur sechs gestandene Akteure zur Verfügung – und somit nur noch ein etatmäßiger Auswechselspieler.

Besonders schwierig dabei: Wohlfahrt-Bottermann war der einzig verbliebene Centerspieler. Er wurde kurzzeitig durch Alex Fountain ersetzt – einem 22 Jahre alten Power Forward aus dem Drittliga-Team. Dennoch waren die Frankfurter lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner für die nicht übermächtig auftretenden Bamberger. Speziell Wohlfahrt-Bottermann (15 Punkte) und Spielmacher Isaac Bonga (8) überzeugten. Bis auf 29:22 setzten sich die Skyliners im zweiten Viertel ab. Doch außer dem Duo konnten wenige Frankfurter gefallen. Spielmacher Tai Webster, in der Woche zuvor gegen Oldenburg mit 31 Punkten herausragend, traf trotz seiner 19 Zähler einige unglückliche Entscheidungen. Alleine in den ersten drei Angriffen verlor der Neuseeländer zweimal den Ball. Eine große Enttäuschung im Angriff war abermals Kapitän Quantez Robertson (4), dem weiterhin kaum etwas gelingen will.

Zwei Dreier als Knackpunkt

Weil es Bamberg durch seine offensiv ausgerichtete Verteidigung schaffte, auch Frankfurts Topscorer Philip Scrubb (11) wenig Freiraum für Distanzwürfe zu geben, nahm die Partie nach der Halbzeit den erwarteten Verlauf. Mit einem 14:2-Lauf setzte sich der deutsche Meister vor 6150 Zuschauern auf 49:36 ab. Speziell Bambergs Spielmacher Maodo Lo zeigte abermals seine gute Form. Der deutsche Nationalspieler avancierte mit 14 Punkten zum zweitbesten Werfer der Oberfranken hinter Bryce Taylor und Nikolaos Zisis (je 15).

Zwar kämpften die Frankfurter aufopferungsvoll, kamen bis zum Ende des dritten Viertels wieder auf 53:57 heran und blieben auch im letzten Abschnitt bis zum 57:61 auf Schlagdistanz. Doch durch zwei Dreier von Zisis und Luka Mitrovic zum 67:57 gelangten Bamberg die entscheidenden Treffer.

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