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Basketball: Skyliners verlieren ersatzgeschwächt gegen Göttingen

Von Diesmal fehlen beide Spielmacher. Und so verliert Frankfurt überraschend in Göttingen – weil der Gegner über sich hinauswächst.
Einer der wenigen Skyliners-Profis, die ganz selten verletzt sind: Kapitän Quantez Robertson. Foto: BEAUTIFUL SPORTS/Kai Peters (imago sportfotodienst) Einer der wenigen Skyliners-Profis, die ganz selten verletzt sind: Kapitän Quantez Robertson.
Frankfurt. 

Auf dem Papier sieht alles sehr hoffnungsvoll aus. Der Kader, den die Fraport Skyliners für diese Saison in der Basketball-Bundesliga zusammen gestellt haben, kann sich durchaus sehen lassen. Sind alle gesund, hat das Team absolut Play-off-Potenzial. Sogar Platz drei oder vier könnte möglich sein. Doch alle gesund? Diesen Zustand gab es in dieser Saison bislang noch nicht einmal. In bisher 23 Spielen. Seit Jahren schon wird die Mannschaft von Trainer Gordon Herbert von erstaunlich vielen Verletzungen heimgesucht. Einen bestimmten Grund im Training sieht der Club nicht – sonst würden er es freilich versuchen zu ändern. Es sei überwiegend Pech, heißt es meist. Das könnte jedoch dazu führen, dass die Skyliners doch noch die Play-offs verpassen.

Auch am Samstag fehlten ihnen bei der BG Göttingen wieder drei Leistungsträger. Neben dem langzeitverletzten Center Mike Morrison (Schambein) fielen mit Tai Webster und Isaac Bonga beide Spielmacher aus. Während Bongas Ausfall wegen eines Rippenbruchs bereits vorher feststand, meldete sich Webster am Tag vor dem Spiel wegen einer Magenverstimmung ab – in der Tat wohl einfach Pech.

Und weil schließlich der Underdog aus Niedersachsen in Bestbesetzung auflaufen konnte, agiler wirkte, bei den Rebounds beherzter zugriff und sein wohl bestes Saisonspiel ablieferte, kassierten die Frankfurter mit dem 92:95 (44:46) einen unverhofften Rückschlag. „Das ist extrem bitter“, gestand Skyliners-Center Jonas Wohlfarth-Bottermann (18 Punkte). „Aber wir haben noch einige Heimspiele, sind zu Hause stark und müssen uns darauf konzentrieren.“ Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) darf gegen den Tabellenvorletzten aus Erfurt kein weiterer Ausrutscher folgen.

Göttingen gelang mit dem zweiten Sieg in Folge ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Die Mannschaft traf überragende 51 Prozent ihrer Drei-Punkte-Würfe, wobei Brion Rush (29 Punkte) und Jordan Loveridge (21) noch herausragten: Rush traf sechs von elf Distanzwürfen. Loveridge, der zuvor in der Saison lediglich 30 Prozent seiner Dreier getroffen hatte, verwandelte sogar sechs von sieben Versuchen. Die 3000 Zuschauer waren restlos aus dem Häuschen, zumal die Partie für die Gastgeber nicht gut begonnen hatte. Frankfurt führte nach neun Minuten 25:14 und agierte souverän. Doch im Laufe der Zeit hielt der 21 Jahre junge Ersatzspielmacher Jules Christian Dang Akodo (6) dem Druck der Göttinger nicht stand. Und Frankfurts bester Akteur Phil Scrubb (24) hatte durch eine hautenge Bewachung wenig Freiraum. Bis zum 68:69 nach dem dritten Viertel blieben die Hessen dran. Dann setzte sich Göttingen entscheidend auf 89:79 ab. Skyliners-Kapitän Quantez Robertson (18) und Shawn Huff (19) verkürzten zwar noch einmal auf 88:89. Doch Göttingens Rückkehrer Darius Carter machte den verdienten Sieg perfekt.

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